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SPD profitiert leicht vom TV-Duell

Berlin SPD profitiert leicht vom TV-Duell

Euro-Streit eskaliert. Gabriel: Kanzlerin „von allen guten Geistern verlassen“.

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Gab gestern seine Stimme ab: SPD-Chef Sigmar Gabriel.

Berlin. SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück und seine Partei haben nach dem TV-Duell mit Kanzlerin Angela Merkel einer Forsa-Umfrage zufolge in der Wählergunst zugelegt. Im Wahltrend für „Stern“ und RTL gewann die SPD im Vergleich zur Vorwoche einen Prozentpunkt hinzu und kam auf 23 Prozent. Dennoch liegt die schwarz-gelbe Koalition mit zusammen 45 Prozent zweieinhalb Wochen vor der Bundestagswahl weiterhin knapp vor dem Oppositionslager, das auf 43 Prozent kommt.

Die Union rutschte um einen Punkt auf 40 Prozent, die FDP verharrt bei 5 Prozent. Die Grünen kamen wie in der Vorwoche auf 11 Prozent, die Linke fiel um einen Punkt auf 9 Prozent. Die eurokritische „Alternative für Deutschland“ steigerte sich auf 4 Prozent, ihr bester Wert im Wahltrend.

Die SPD hofft jetzt auf eine Aufholjagd. Seine Partei habe bei der Bundestagswahl nach Ansicht des Vorsitzenden Sigmar Gabriel „eine große Chance, auch über 30 Prozent zu kommen“. Zugleich sagte Gabriel gegenüber dieser Zeitung: „Es nützt doch nichts, sich die Welt zu malen. Ich würde mir auch wünschen, es sei anders.“ Nach 23 Prozent vor vier Jahren wäre ein Ergebnis über 30 Prozent „ein Riesensprung nach vorne“ . Für Zündstoff im Wahlkampf sorgt zudem weiter der Vorwurf von Kanzlerin Merkel, die SPD sei europapolitisch unzuverlässig. Gabriel übte Kritik an der Kanzlerin: „Frau Merkel muss von allen guten Geistern verlassen sein, um einen solchen Satz zu sagen. Das ist dreist.“ Wenn jemand sich unzuverlässig gegenüber der SPD verhalten habe, dann sei das die Kanzlerin.

Gabriel: „Sie hat den Deutschen versprochen, es gibt keine Haftungsunion. Dabei hat sie heimlich die Schulden- und die Haftungsunion über die Europäische Zentralbank organisiert. Der Deutsche Bundestag hat sogar in einem gemeinsamen Gesetz beschlossen, wir wollen keine dauerhafte Haftung des Steuerzahlers für marode Banken, die sich verspekuliert haben. Aber Frau Merkel hat in Brüssel das genaue Gegenteil mit ihren Staats- und Regierungschefs vereinbart.“

Eine Entschuldigung von Merkel erwarte er nicht.

 

OZ

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