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10:22 08.10.2017
Mehr als ein Drittel der Deutschen findet, dass Schulz nach seiner klaren Wahlniederlage nicht Parteichef bleiben kann. Quelle: Swen Pförtner
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Berlin

SPD-Chef Martin Schulz will unabhängig vom Ausgang der Landtagswahl in Niedersachsen Parteivorsitzender bleiben.

„Ich werde beim Parteitag im Dezember wieder für den Parteivorsitz kandidieren. Das habe ich weder an irgendwelche Bedingungen noch an die Ergebnisse von Landtagswahlen geknüpft“, sagte der gescheiterte Kanzlerkandidat der „Bild am Sonntag“.

Schulz hält sich für den Richtigen, die SPD nach ihrem historisch schlechtesten Ergebnis bei einer Bundestagswahl wieder aufzubauen: „Ich bin fest davon überzeugt, dass ich das Vertrauen in die SPD zurückgewinnen kann, wenn die Leute sagen: Das ist ein ehrlicher Mann. Der hat eine Idee für die Zukunft des Landes. Und für seine Partei.“

Mehr als ein Drittel der Deutschen findet, dass Schulz nach seiner klaren Wahlniederlage nicht Parteichef bleiben kann. In einer YouGov-Umfrage im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur plädierten 36 Prozent für einen Rücktritt des erst im März einstimmig gewählten SPD-Vorsitzenden. Etwa genauso viele - 35 Prozent - meinen dagegen, er sollte im Amt bleiben. 29 Prozent machten keine Angaben.

Die SPD hatte am 24. September mit 20,5 Prozent ihr bisher schlechtestes Ergebnis bei einer Bundestagswahl eingefahren.

dpa

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