Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Politik Schweizer für zweite Tunnelröhre durch den Gotthard
Nachrichten Politik Schweizer für zweite Tunnelröhre durch den Gotthard
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
21:17 28.02.2016
Die Schweizer stimmten bei einer Volksabstimmung mit einer Mehrheit von 58 Prozent für die Erweiterung der Gotthard-Straßentunnel. Quelle: Urs Flueeler
Anzeige
Bern

Der Schweizer Gotthard-Straßentunnel soll um eine zweite Röhre erweitert werden. Die Eidgenossen stimmten bei einer Volksabstimmung mit einer Mehrheit von 58 Prozent für das von Umweltschützern bekämpfte Projekt.

Die zweite Röhre ist Voraussetzung für eine umfassende Sanierung des 36 Jahre alten und 17 Kilometer langen Tunnels. Später sollen die beiden Röhren für je eine Fahrtrichtung genutzt werden.

Das milliardenschwere Projekt werde zur Verdoppelung der Zahl der Lastwagen und der Schadstoffe führen und es stehe einer Verlagerung des Transitgüterverkehrs auf die Schiene entgegen, hatten die Gegner argumentiert. Nach der voraussichtlichen Fertigstellung im Jahr 2030 wird der Verkehr durch einen Tunnel in den Süden und durch einen Tunnel in den Norden rauschen.

Die Verfassung verbietet, die Kapazität der Transitstraßen im Alpengebiet zu erhöhen. Deshalb steht im Gesetz für den Bau der zweiten Röhre, dass pro Fahrtrichtung nur eine der zwei Spuren betrieben werden darf. Die Gegner glauben, diese Vorgabe werde nicht von Dauer sein.



dpa

In Europa schwimmen die Rechtspopulisten auf einer Erfolgswelle. Die rechtspopulistische SVP in der Schweiz hat den Bogen überspannt. Eine extreme Verschärfung des Ausländerrechts lehnen die Eidgenossen ab.

28.02.2016

Bisher hat der linke Senator Sanders Ex-Außenministerin Hillary Clinton im US-Vorwahlrennen erstaunlich Paroli geboten. Nicht aber jetzt in South Carolina. Heißt dies, dass Hillary jetzt abräumt?

29.02.2016

Nach den Vorfällen in der Silvesternacht in Köln werden Asylanträge von Nordafrikanern vorrangig bearbeitet. Ihre Chancen auf Anerkennung sind gering, die Abschiebung abgelehnter Bewerber ist aber schwierig. Der Bundesinnenminister will das ändern und fliegt deshalb in den Maghreb.

29.02.2016
Anzeige