Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Politik Thailändische Militärregierung verspricht Wahlen 2018
Nachrichten Politik Thailändische Militärregierung verspricht Wahlen 2018
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:33 10.10.2017
Der thailändische Ministerpräsident Prayut Chan-o-cha hat dreieinhalb Jahre nach dem jüngsten Putsch Neuwahlen Ende 2018 angekündigt. Quelle: Rungroj Yongrit
Anzeige
Bangkok

Dreieinhalb Jahre nach dem jüngsten Putsch hat Thailands Militärregierung nun für November 2018 Parlamentswahlen angekündigt. Der amtierende Ministerpräsident Prayut Chan-o-cha versprach in Bangkok, dass im November kommenden Jahres gewählt wird.

Der Termin war von den Generälen, die in dem südostasiatischen Königreich seit Mai 2014 wieder an der Macht sind, schon mehrfach verschoben worden.

Prayut äußerte sich nach der Rückkehr von einer USA-Reise, bei der er zu Beginn des Monats auch mit US-Präsident Donald Trump zusammengekommen war. Im Anschluss wurde eine gemeinsame Erklärung verbreitet, in der von Wahlen 2018 die Rede war. Der General ruderte anschließend jedoch zurück und erklärte, dass im kommenden Jahr lediglich der Wahltermin bekanntgegeben werden solle. Dies führte zu Spekulationen um eine weitere Verschiebung ins Jahr 2019.

Am Dienstag erklärte der General jedoch: „Im November werden wir eine Wahl haben.“ Der genaue Termin solle „um den Juni herum“ veröffentlicht werden. Prayuts demokratisch gewählte Vorgängerin Yingluck Shinawatra war Ende September in Abwesenheit zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt worden. Aus Furcht vor eine Haftstrafe hatte sie sich im Sommer ins Ausland abgesetzt.

Derzeit bereitet sich Thailand auf die Einäscherung des vor einem Jahr verstorbenen Königs Bhumibol vor. Dazu werden am 26. Oktober Staatsgäste aus aller Welt erwartet. Deutschland wird von Ex-Bundespräsident Christian Wulff vertreten.

dpa

Mehr zum Thema
Politik Weidel: Mehr Austritte möglich - Von Storch wird AfD-Fraktionsvize

Während draußen vor dem Fenster des Sitzungssaales ein starker Wind über das Wasser der Spree peitscht, fragen sich die AfD-Abgeordneten, wer vielleicht als nächster die Fraktion verlässt. Ihre Chefin jedenfalls schließt weitere Abgänge nicht aus.

05.10.2017

Niedersachsen steuert auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Ministerpräsident Weil (SPD) und seinem CDU-Herausforderer Althusmann zu. Zehn Tage vor der Wahl liegen beide Parteien gleichauf. Drei Koalitionen sind denkbar: Schwarz-Rot, Jamaika oder eine Ampel.

05.10.2017

Bei der Bundestagswahl schauten viele auf das Abschneiden der AfD. Laut einer neuen Studie gab es in der bürgerlichen Mitte die größten Verschiebungen - und eine neue Konfliktlinie.

06.10.2017

Vor der für Dienstagabend angesetzten Sitzung des katalanischen Parlaments in Barcelona hat die Polizei den Park um das Tagungsgebäude abgesperrt. Auch vor anderen öffentlichen Gebäuden wurden Ordnungshüter postiert.

10.10.2017

Der französische Präsident Emmanuel Macron will 10 000 Plätze für eine Umsiedlung von Flüchtlingen anbieten. Die Asylsuchenenden, die für das Resettlement infrage kommen, befinden sich derzeit in der Türkei, dem Libanon, Jordanien, Niger oder Tschad.

10.10.2017

Ein japanisches Gericht hat eine Mitschuld des Staates und des Betreiberkonzerns Tepco an der Atomkatastrophe in Fukushima festgestellt.

10.10.2017
Anzeige