Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Politik Trump bekennt sich trotz Protesten zur Waffenlobby
Nachrichten Politik Trump bekennt sich trotz Protesten zur Waffenlobby
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:28 05.05.2018
US-Präsident Donald Trump hat sich auf der Jahresversammlung der Waffenlobby NRA (National Rifle Association) trotz Massenprotesten für Waffen ausgesprochen. Quelle: imago/UPI Photo
Anzeige
Dallas

Trotz massiver Proteste in den USA seit dem Schulmassaker von Parkland im Februar hat US-Präsident Donald Trump der mächtigen Waffenlobby seine Unterstützung zugesichert. „Eure Rechte aus dem zweiten Verfassungszusatz stehen unter Beschuss, aber sie werden niemals unter Beschuss stehen, solange ich Euer Präsident bin“, erklärte Trump am Freitag (Ortszeit) auf der Jahresversammlung der Waffenlobby NRA (National Rifle Association) in Dallas. Der zweite Verfassungszusatz verankert das Recht auf Selbstverteidigung - und damit auf Waffenbesitz.

Begleitet wurde Trump von seinem Stellvertreter Mike Pence, der ebenfalls auf der NRA-Veranstaltung sprach. Wegen Sicherheitsauflagen des für den Personenschutz des Präsidenten zuständigen Secret Service waren bei den Auftritten der beiden keine Waffen am Veranstaltungsort erlaubt.

Massenproteste nach Amoklauf im Februar

An der Marjory Stoneman Douglas High School in Parkland (Florida) hatte ein 19-Jähriger am 14. Februar 14 Jugendliche und drei Erwachsene erschossen. Überlebende Schüler organisierten eine Protestbewegung, der sich viele Menschen in den USA angeschlossen haben. Unter dem Motto „Marsch für unsere Leben“ gingen Ende März landesweit Hunderttausende auf die Straße, um für striktere Waffengesetze zu demonstrieren.

Nach dem Schulmassaker hatte Trump zunächst eine Verschärfung der Waffengesetze befürwortet, war aber später davon wieder abgerückt.

Von RND/dpa

Karl Marx war kein Prophet. Aber er hat die Gefahren der ungerechten Konzentration von Kapital korrekt beschrieben, sagt der Ökonom Thomas Piketty. Zum 200. Geburtstag des Philosophen warnt der Franzose: Die Ungleichheit in der Welt ist fast wieder so groß wie vor den Weltkriegen. Droht neue Gewalt?

05.05.2018

Diplomatisches Patt gehört im mächtigsten UN-Gremium zum Alltag, doch begehrt sind die wenigen Sitze im Sicherheitsrat trotzdem. Nun steigt Israel unerwartet aus dem Rennen aus - und verpasst der deutschen Kandidatur damit einen kräftigen Schub.

05.05.2018

Der Wehrbeauftragte des Bundestags hat Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) aufgefordert, einen konkreten Kostenplan für den angestrebten Umbau der Bundeswehr vorlegen.

05.05.2018
Anzeige