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Wählerandrang bei Präsidentenwahl im Iran

Öffnung vs Abschottung Wählerandrang bei Präsidentenwahl im Iran

Richtungsentscheidung im Iran: Bei der Präsidentenwahl tritt der amtierende moderate Präsident Ruhani gegen einen Vertreter der Erzkonservativen an. Ruhani spricht von einer Schicksalswahl.

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Anhänger des iranischen Präsidenten Hassan Ruhani (r.) und seines Gegenkandidaten Ebrahim Raeissi demonstrieren in Teheran.

Quelle: Vahid Salemi

Teheran. Bei der Präsidentenwahl im Iran zeichnet sich eine große Beteiligung ab. Vor vielen Wahllokalen in Teheran bildeten sich laut Augenzeugen lange Schlangen. Medienangaben zufolge gab es auch in den Provinzen eine lebhafte Beteiligung.

Mehr als 56 Millionen Iraner sind aufgerufen zu bestimmen, ob sie dem moderaten Präsidenten Hassan Ruhani eine zweite Amtszeit gewähren oder einen politischen Wechsel wollen. Hauptrivale ist Ebrahim Raeissi, der Spitzenkandidat des erzkonservativen Klerus. Die beiden anderen Kandidaten gelten als chancenlos.

Die Wahl wird auch als Referendum gesehen: Ruhanis Politik der Öffnung steht gegen Raeissis Abschottungspolitik. Ruhani ist zwar Favorit, doch Raeissi genießt die Unterstützung des Klerus sowie der staatlichen Medien.

„Heute ist ein wichtiger Tag, da die Iraner ihr Schicksal und das ihrer Kinder selbst in der Hand haben“, sagte Ruhani nach seiner Stimmabgabe. Die Wähler sollten nicht vergessen, dass das Ergebnis auch außenpolitisch für das Land enorm wichtig sei, ergänzte er.

Die Wahllokale sind voraussichtlich bis 21.30 Uhr (MESZ) geöffnet. Erste Prognosen soll es am Samstagmorgen geben. Nach Angaben von Innenminister Abdulresa Rahman Fasli werden die Endergebnisse Samstagabend oder spätestens am Sonntag bekanntgeben.

dpa

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