Volltextsuche über das Angebot:

19 ° / 14 ° Regenschauer

Navigation:
Wie geht es weiter beim Brexit?

Hintergrund Wie geht es weiter beim Brexit?

In einem historischen Referendum stimmten die Briten im Juni 2016 mit knapper Mehrheit für den Austritt aus der Europäischen Union.

Voriger Artikel
Der Artikel 50 des EU-Vertrags und die Vorgaben zum Brexit
Nächster Artikel
May schickt Brexit-Antrag am 29. März nach Brüssel

Die Nationalflagge des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland weht vor dem Big Ben. Die Briten haben sich vor neun Monaten in einer historischen Abstimmung für die Trennung von der EU entschieden.

Quelle: Matt Dunham

London/Brüssel. In einem historischen Referendum stimmten die Briten im Juni 2016 mit knapper Mehrheit für den Austritt aus der Europäischen Union. Neun Monate später gibt die britische Premierministerin Theresa May den Startschuss für die Austrittsverhandlungen mit Brüssel.

Doch bis die Scheidung vollzogen ist, steht beiden Seiten viel Arbeit bevor. Die nächsten Schritte:

EU-MANDAT: Sobald das Schreiben aus London eintrifft, zurrt die Rest-EU in drei Schritten ihre Verhandlungslinie fest: Ein Sondergipfel der 27 Staats- und Regierungschefs beschließt drei bis fünf Wochen später Leitlinien. Auf dieser Basis schlägt die EU-Kommission den Start der Verhandlungen und ein Mandat vor und lässt es vom Rat bestätigen.

VERHANDLUNGEN: EU-Chefunterhändler Michel Barnier und sein Team von gut 20 Experten geben sich 18 Monate für die eigentlichen Verhandlungen über den Austritt Großbritanniens und Übergangsregelungen, also etwa bis Oktober 2018.

RATIFIZIERUNG: Auf EU-Seite muss dann das Austrittsabkommen vom Europaparlament gebilligt und danach vom Rat angenommen werden - und zwar ohne Großbritannien. May will den Vertrag auch dem britischen Parlament vorlegen.

FRISTENDE: Das ganze Verfahren muss binnen zwei Jahren nach dem offiziellen Austrittsgesuch abgeschlossen sein, in dem Fall also wohl bis Ende März 2019. Eine Verlängerung ist möglich, wenn alle bleibenden EU-Staaten zustimmen.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Wirtschaft in Sorge
Die Briten hatten sich in einem Referendum für den Austritt aus der EU entschieden.

Der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK), Eric Schweitzer, hat vor „gravierenden“ Folgen des Brexit für deutsche Unternehmen gewarnt.

mehr
Mehr aus Politik
Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Serie, Weltkrieg, erster Weltkrieg, zweiter Weltkrieg Teaser der den User auf die Sonderseiten zum Thema Weltkrieg führen soll image/svg+xml Image Teaser Weltkrieg 2015-09-23 de Serie Erinnerung an Weltkriege Alle Beiträge und Bildergalerien zum Thema sowie Infos zu Ausstellungen und Museen finden Sie auf unseren Sonderseiten. Alle Veranstaltungen und Freizeittipps in Ihrer Nähe finden Sie hier. > Erster Weltkrieg > Zweiter Weltkrieg 1914 bis 1918 1939 bis 1945
Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Lererbriefe, Meinung, Teaser der den User auf die Seite "Leserbriefe" führen soll image/svg+xml Image Teaser „Leserbriefe“ 2015-09-23 de Meinung Ihre Leserbriefe Über unser Kontaktformular können Sie uns gern Lob, Kritik, Ideen oder andere Anmerkungen zu aktuellen Themen aus Ihrer Region, MV und der Welt zusenden. Wir freuen uns auf Ihre Meinung. Hier geht es zum Formular.
24. Juli 2017 - Alev Doğan in Allgemein

Es gibt eine Wahrheit, vor der auch ich mich schon lange drücke. Eine, die auszusprechen weh tut: Um die Türkei steht es im Moment nicht gut. Ach was, um die Türkei steht es im Moment miserabel.

mehr