Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Politik Wirtschaftsweise: „Grexit“ könnte Euroraum stärken
Nachrichten Politik Wirtschaftsweise: „Grexit“ könnte Euroraum stärken
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:39 20.02.2015
Anzeige
Frankfurt

Vier der fünf deutschen „Wirtschaftsweisen“ warnen die Griechen vor fatalen Fehlern im aktuellen Schuldenstreit. Die Regierung in Athen irre sich, wenn sie glaube, dass Griechenland unverzichtbar für die Währungsunion sei.

Das schreiben die Mitglieder des deutschen Sachverständigenrats Lars Feld, Christoph Schmidt, Isabel Schnabel und Volker Wieland sowie der Generalsekretär des Rates, Benjamin Weigert, in einer Analyse, wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ berichtete.

Demnach würde ein Euro-Ausscheiden Griechenlands den Währungsraum nicht zwingend schwächen: „In der aktuellen Situation könnte ein Grexit - letztlich unbeabsichtigt - sogar das Gegenteil bewirken.“

Denn dadurch würde die Glaubwürdigkeit des institutionellen Rahmenwerks gestärkt und die Integrität des Euroraums gefestigt. Die Wirtschaftsweisen warnen: „Griechenland hat eine Regierung gewählt, deren Handlungen die Situation deutlich zu verschlimmern drohen.“ Die griechische Regierung habe wirtschaftspolitische Alternativen fehlerhaft analysiert und ihre internationale Verhandlungssituation falsch eingeschätzt.



dpa

Der Bundesvorstand der AfD hat zum ersten Mal von seinem neuen Recht Gebrauch gemacht, Mitgliedsanträge in einem beschleunigten Verfahren abzulehnen.

20.02.2015

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Staatspräsident François Hollande haben dringend an Moskau und Kiew appelliert, alle Friedensvereinbarungen für die Ukraine umzusetzen.

20.02.2015

Bundeskanzlerin Angela Merkel fordert bei den Verhandlungen über weitere Hilfen für den Euro-Partner Griechenland Nachbesserungen der Regierung in Athen.

20.02.2015
Anzeige