Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Politik YouGov legt Wählernachbefragung nach Ende der Abstimmung vor
Nachrichten Politik YouGov legt Wählernachbefragung nach Ende der Abstimmung vor
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
22:52 23.06.2016
Anzeige
London

Das Meinungsforschungsinstitut YouGov wird nach Schließung der Wahllokale beim Brexit-Referendum in Großbritannien eine Wählernachbefragung vorlegen. Das kündigte YouGov am Wahltag überraschend an.

Die demoskopische Qualität des Zahlenmaterials entspricht nicht ganz einer echten Prognose. Die Wählernachbefragung soll kurz nach Schließung der Wahllokale um 23.00 Uhr (MESZ) vorgelegt werden.

YouGov hatte eine ähnliche Befragung nach dem Schottland-Referendum 2014 vorgelegt und das Endergebnis damit relativ genau vorhergesagt.

Klassische Prognosen soll es für die Öffentlichkeit nicht geben, das demoskopische Material dafür wird aber von Umfrageinstituten für Finanzinstitute erhoben. Ob diese Informationen öffentlich zugänglich gemacht werden, war am Donnerstagnachmittag noch unklar.

Mit einem klaren Bild der tatsächlichen Auszählung wird erst am frühen Morgen gerechnet. Bis gegen 06.00 Uhr MESZ soll ein Großteil der wichtigen Stimmbezirke ausgezählt sein, berichtet die BBC. Dann könnte sich ein nicht mehr umkehrbares Ergebnis herauskristallisieren.

dpa

Mehr zum Thema

Bei seinem dritten TV-Auftritt vor dem EU-Referendum gelingt es Cameron, sich beim Thema Jo Cox nicht aufs Glatteis führen zu lassen. Er konzentriert sich lieber auf die wirtschaftlichen Gefahren eines Brexit. Nur kurz kann er das Publikum für sich gewinnen.

26.06.2016

Die Uhr tickt. Die Brexit-Wortführer und das Pro-EU-Lager in Großbritannien schenken sich vor dem mit Spannung erwarteten EU-Referendum nichts. Und das Parlament trauert um eine Tote.

21.06.2016

Es ist der Tag der Entscheidung: Bleiben die Briten in der EU oder verlassen sie den Club der 28? Wie auch immer die Entscheidung ausfällt - klar ist, dass es in Europa kein „Weiter so“ geben kann.

23.06.2016

Verdachtsäußerungen über Gefälligkeitsatteste für abschiebebedrohte Flüchtlinge haben den Innenminister in Bedrängnis gebracht. Im Bundestag nimmt de Maizière die Vorwürfe gegen Ärzte in der Sache nicht zurück - denn die Probleme seien „real“.

23.06.2016

Der türkische Staatspräsident Erdogan poltert erneut gegen Europa. Nun erwägt er ein Referendum über die Fortsetzung der EU-Beitrittsgespräche der Türkei nach britischem Vorbild. Streit gibt es außerdem mit Deutschland - schon wieder.

24.06.2016

Nach dem Zerwürfnis zwischen Berlin und Wien haben Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihr neuer österreichischer Amtskollege Christian Kern demonstrativ die Gemeinsamkeiten ...

23.06.2016
Anzeige