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Nachrichten Politik Zahl der Ausländer in Deutschland wächst langsamer
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09:42 12.04.2018
Die Zahl der in Deutschland lebenden Ausländer ist 2017 um 5,8 Prozent gestiegen. Quelle: dpa
Wiesbaden

Die Zahl der gemeldeten Menschen in Deutschland mit einer ausländischen Staatsangehörigkeit ist im Jahr 2017 um 5,8 Prozent gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte, wurden rund 10,6 Millionen Menschen ohne deutschen Pass registriert.

Das Wachstum der ausländischen Bevölkerung erreichte damit das Niveau von 2013, vor Beginn der Flüchtlingskrise. Für die Entwicklung der aktuellen Zahlen des Ausländerzentralregisters (AZR) waren laut Statistischem Bundesamt zwei Faktoren ausschlaggebend.

Einerseits ist die Zuwanderung aus Staaten außerhalb der Europäischen Union deutlich zurückgegangen. 5,92 Millionen registrierte Menschen stammten demnach aus Drittstaaten – rund 2,8 Prozent mehr als im Vorjahr. 2016 hatte das AZR noch einen Anstieg von 13 Prozent verzeichnet.

Weniger Zuwanderung aus Drittstaaten

Das niedrigere Wachstum lässt sich auf eine geringe Nettozuwanderung, die Summe aus Zuzügen und Fortzügen, aus den Hauptherkunftsländern zurückführen. Die Nettozuwanderung aus Syrien betrug 2017 rund 61.000 Personen (Vorjahr: 260.000), aus dem Irak 17.000 Personen (91.000) und aus Afghanistan 5.000 Personen (119.000).

Die Zuwanderung aus anderen EU-Mitgliedstaaten ist 2017 hingegen deutlich gestiegen und sorgte damit für ein überdurchschnittliches Wachstum der ausländischen Bevölkerung. 439.000 Menschen aus anderen Mitgliedsstaaten wurden registriert, deutlich mehr als noch 2016 (277.000). Die meisten Zuwanderer kamen laut Statistischem Bundesamt aus (85.000) und Rumänien (85.000) gefolgt von Bulgarien (45.000).

Von RND/mkr

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