Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Politik Zitat: „Fake News“, „korrupt“, „verlogen“
Nachrichten Politik Zitat: „Fake News“, „korrupt“, „verlogen“
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:52 17.02.2017
Washington

US-Präsident Donald Trump hat den Großteil der amerikanischen Medien immer wieder massiv attackiert. Besonders hart trifft es regelmäßig die liberale „News York Times“ und den Fernsehsender CNN. Zitate:

„Ich nutze die Medien genau so, wie sie mich benutzen - um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Wenn ich die Aufmerksamkeit habe, liegt es an mir, ob ich sie zu meinem Vorteil nutzen kann.“ (in seinem 2015 veröffentlichten Buch „Great Again“)

„Die Medien sind verlogen. Wenn ich etwas sage, dann drehen und wenden sie es so, dass es böse und dumm klingt. Sie denken, die Öffentlichkeit ist blöd! (am 10. Juli 2016 auf Twitter)

„Wir können uns nicht länger auf diese Eliten in Medien und Politik verlassen, die alles mögliche sagen, um das angeschlagene System aufrecht zu erhalten.“ (am 21. Juli 2016 auf dem Parteikonvent der Republikaner, bei dem er zum Präsidentschaftskandidaten gewählt wurde)

„Diese Zeitung ("New York Times") geht den Bach runter. (...) Ein paar ihrer Reporter sind so schlecht. Ich meine: kein Talent. Aber sie geht den Bach runter. Also sollten wir vielleicht anfangen darüber nachzudenken, ihr die Pressezulassung zu entziehen.“ (am 12. August 2016 bei einer Wahlkampfrede in Fairfield, Connecticut)

„Ich trete nicht nur gegen die betrügischere Hillary (Clinton) an, sondern gegen die verlogenen und korrupten Medien.“ (am 14. August 2016 auf Twitter)

„Es ist keine "Pressefreiheit", wenn es Zeitungen und anderen erlaubt ist, alles zu sagen und zu schreiben, was sie wollen - sogar wenn es komplett falsch ist!“ (am 14. August 2016 auf Twitter)

„Ich denke, ich wurde (im Wahlkampf) sehr grob behandelt. (...) Ich würde mich nicht nur über die "Times" beklagen. Ich würde sagen, die "Times" war wohl die gröbste von allen.“ (am Anfang eines am 23. November 2016 veröffentlichten Interviews mit der „New York Times“)

„Lassen Sie es mich so sagen, die "Times" ist (...) ein großes, großes amerikanisches Juwel. Ein Welt-Juwel. Und ich hoffe, wir können alle miteinander auskommen.“ (am Ende eines am 23. November 2016 veröffentlichten Interviews mit der „New York Times“)

„Seien Sie nicht unhöflich. Nein, Sie bekommen von mir nicht das Wort für eine Frage. Sie bekommen keine Frage. (...) Sie sind Fake News.“ (am 11. Januar 2017 zu CNN-Reporter Jim Acosta auf seiner ersten Pressekonferenz als designierter US-Präsident)

„Jemand mit Begabung und Überzeugung sollte die Fake News und angeschlagene @nytimes kaufen und sie entweder ordnungsgemäß führen oder mit Würde zusammenbrechen lassen.“ (am 29. Januar 2017 auf Twitter)

„Ich schaue CNN nicht. (...) Ich mag keine Fake News schauen.“ (am 1. Februar 2017 bei einem Treffen anlässlich des Black History Month)

„Ihr habt gesehen, was in Paris und Nizza passiert ist. Überall in Europa passiert es. Es ist ein Punkt erreicht, an dem gar nicht mehr darüber berichtet wird. Und in vielen Fällen will die sehr, sehr verlogene Presse gar nicht mehr darüber berichten.“ (am 6. Februar 2017 in einer Rede vor Vertretern des US-Militärs in Tampa, Florida)

„Die Fake-News-Medien spielen verrückt mit Verschwörungstheorien und blindem Hass. @MSNBC & @CNN kann man nicht anschauen. @foxandfriends ist großartig!“ (am 15. Februar 2017 auf Twitter)

„Fake-News-Medien, die Geschichten und "Quellen" erfinden, sind viel effektiver als die verrufenen Demokraten - aber sie verschwinden schnell.“ (am 16. Februar 2017 auf Twitter)

dpa

Mehr zum Thema

Es läuft nicht rund im Weißen Haus. Donald Trumps Zustimmungswerte sinken weiter. In der Politik wird in solchen Zeiten gern nach Schuldigen gesucht. Sicherheitsberater Michael Flynn ist unter Druck - aber er ist nicht der einzige.

13.02.2017

Eine Präsidentschaft wie im Zeitraffer. Noch keine vier Wochen im Amt, muss Donald Trump einen ersten herben Rücktritt hinnehmen. Der nationale Sicherheitsberater, er kommt seinem Rauswurf zuvor. Aber das ist noch nicht das Ende: Denn wer wusste wann wovon?

14.02.2017
Politik «Alle Versprechen umgesetzt» - Trump lobt seine Regierungsarbeit

Alles bestens: Diese Zwischenbilanz zieht Trump nach vier Wochen. Überall Erfolge, nur leider berichte niemand darüber. Aber der Präsident muss einen weiteren Rückschlag hinnehmen.

17.02.2017
Politik Zäune und Kontrollen - Wie sich Europa abschottet

Wie sich europäische Länder abschotten: In SPANIEN ist die Staatsgrenze nur in den Exklaven Ceuta und Melilla an der Küste Nordafrikas durch Zäune und Stacheldraht gesichert.

17.02.2017

Beim Antrittsbesuch in Washington demonstrierte Kanadas Premier Trudeau Nähe und Einigkeit mit US-Präsident Trump. Aber hinter den Kulissen schwelen die Differenzen weiter. Deswegen will Trudeau die Beziehungen zu Gleichgesinnten stärken - und startet in Berlin.

17.02.2017

Vor gut einer Woche hat die Polizei zwei Terrorverdächtige in Göttingen festgenommen. „Die Gefahrenlage war eindeutig“, sagte die Polizei. Jetzt werden der 22 Jahre alte Nigerianer und der 27-jährige Algerier abgeschoben.

17.02.2017