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08:17 15.05.2018
Wann der Fischlaster an der B 109 geborgen wird, ist noch unklar. Der Unfall ereignete sich am Sonntagmorgen. Quelle: Christopher Niemann
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Anklam

Schon wieder ist im Landkreis Vorpommern-Greifswald ein Laster mit Fischabfällen von der Straße abgekommen und umgekippt. Wie die Polizei am Sonntag berichtete, befuhr ein polnischer Lastwagen die B 109 aus Ducherow kommend in Richtung Anklam als ihn ein Auto überholte und aufgrund von Gegenverkehr zu früh wieder einscheren musste.

Trotz Vollbremsung konnte der Lastwagen-Fahrer einen Zusammenstoß nur vermeiden, indem er instinktiv leicht nach rechts lenkte. „Dabei kam er von dem befestigten Seitenstreifen ab und kippte mit der Fischladung in den Graben“, so die Polizei. Vom Autofahrer fehlte am Unglücksort jede Spur. Er flüchtete anschließend in Richtung Anklam. Der 39-jährige Lastwagenfahrer erlitt einen Schock, teilte die Polizei mit.

Der Schaden am Lastwagen beläuft sich auf circa 30 000 Euro. Die Feuerwehren aus Ducherow und Anklam waren zwei Stunden damit beschäftigt, die Fischabfälle - vorwiegend Sprotten - wieder einzusammeln. Wann der Kran geborgen wird, ist noch unklar.

Die Polizei sucht nun nach Zeugen, die zum Unfall beziehungsweise zum flüchtigen Autofahrer Angaben machen können. Hinweise bitte an die Polizei in Anklam  03971/2512224 entgegen.

Erst am 20. April verunglückte auf der B 110 bei Jarmen ein Fischlaster mit rund 20 Tonnen Ware an Bord. Die gesamte Ladung Sprotten landete damals auf einem Acker und verteilte sich über eine große Fläche. Nach Angaben der Polizei war der 45-jährige Fahrer mit seinem polnischen Sattelschlepper zwischen Liepen und Neetzow nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und dann im Straßengraben umgekippt.

Hannes Ewert

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