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Aktuelle Beiträge Autobahn-Schütze: Polizei schnappt Verdächtigen
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07:40 09.02.2018
Die Polizei hat einen Verdächtigen ermittelt, der auf der A20 bei Bobitz aus einem fahrenden Auto geschossen haben soll. Quelle: Friso Gentsch/dpa
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Bobitz

Schreck auf der Autobahn: Am Dienstagabend schoss ein Mann beim Überholen auf der A 20, Höhe der Abfahrt Bobitz, während der Fahrt auf ein fahrendes Auto. Verletzt wurde glücklicherweise niemand, auch das Fahrzeug wurde nicht beschädigt. Warum während der Fahrt auf der um diese Zeit vielbefahrenden Autobahn geschossen wurde, ist noch unklar.

Opfer merkt sich Kennzeichen

Der Fahrer, auf dessen Auto geschossen wurde, hielt seinen Wagen noch auf der Autobahn an. Der Täter fuhr weiter. „Das Opfer hatte sich jedoch das Kennzeichen gemerkt. So konnten die Beamten den Halter ermitteln und daraufhin die Wohnung des Verdächtigen durchsuchen“, sagt Polizeisprecherin Sophie Pawelke der OZ. In der Wohnung fand die Polizei Hinweise auf den Besitz einer Schreckschusspistole. Die soll der mutmaßliche Täter während der Fahrt aus dem geöffneten Fenster abgefeuert haben.

Vorfälle wie diese ereignen sich laut Stefan Baudler sehr selten auf deuschen Autobahnen. Dennoch kommen Erinnerungen hoch – im März vergangenen Jahren – sind auch Schüsse gefallen. Damals auf der A 14. Ein 46-Jähriger Mann aus Sachsen-Anhalt erschoss sich in der Nähe von Schwerin während der Fahrt selber mit einem Revolver (die OZ berichtete). Auch damals waren viele Fahrzeuge auf der Autobahn zwischen Schwerin und Wismar unterwegs – vor allem viele Familien. Weitere Verletzte gab es damals nicht, nur einen kilometerlangen Rückstau nach der anschließender Vollsperrung.

Zudem hatte vor ein paar Jahren eine Reihe von Schüssen auf der Autobahn die Polizei beschäftigt – und zwar bundesweit. „Damals wurde immer wieder auf Kleintransporter geschossen. Der Täter konnte aber letztendlich gefasst werden“, betont Stefan Baudler, Sprecher des Polizeipräsidiums Rostock. Wegen des aktuellen Falls auf der A 20 hat die Polizei umfangreiche Ermittlungen aufgenommen und ein Strafverfahren eingeleitet.

Michaela Krohn

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