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Psychiater: Messerstecher von Barmbek voll schuldfähig

Hamburg Psychiater: Messerstecher von Barmbek voll schuldfähig

Voll schuldfähig - so lautete das vorläufige Gutachten eines Psychiaters über den Barmbeker Messerstecher vor Prozessbeginn. Der Sachverständige verfolgte die gesamte gerichtliche Aufarbeitung - und kommt nun zu Wort. Wird er bei seiner bisherigen Einschätzung bleiben?

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Die Bundesanwaltschaft wirft dem ausreisepflichtigen Asylbewerber Ahmad A. (Mitte) Mord sowie versuchten Mord und gefährliche Körperverletzung in sechs Fällen vor.

Quelle: Daniel Reinhardt

Hamburg. Der Messerstecher von Hamburg-Barmbek ist nach Einschätzung eines psychiatrischen Gutachters voll schuldfähig. „Es liegt keine die Schuldfähigkeit beeinträchtigende Störung vor“, sagte Prof. Norbert Leygraf am Mittwoch im Prozess vor dem Staatsschutzsenat des Hanseatischen Oberlandesgerichts. Die Bundesanwaltschaft ist überzeugt, dass die Tat islamistisch motiviert war.

Der 27-jährige Ahmad A. leide weder unter eine psychischen Erkrankung noch habe er bei seiner Tat am 28. Juli vergangenen Jahres unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen gestanden, erklärte der Gutachter weiter. Bei einer Haaranalyse hatte das Hamburger Institut für Rechtsmedizin nur sehr geringe Rückstände des Cannabis-Wirkstoffes THC gefunden.

Der Angeklagte hat gestanden, in einer Edeka-Filiale einen Mann erstochen und anschließend sechs weitere Menschen verletzt zu haben. Die Bundesanwaltschaft wirft dem Palästinenser Mord sowie versuchten Mord und gefährliche Körperverletzung in sechs Fällen vor. Das Gericht will sein Urteil am 1. März verkünden.

dpa

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