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Briefe mit dubiosem Pulver: Ermittlungen dauern an

Ludwigslust/Neubrandenburg Briefe mit dubiosem Pulver: Ermittlungen dauern an

Beim Amtsgericht Ludwigslust und dem Landgericht Neubrandenburg waren im Januar 2017 mehrere Sendungen eingegangen, deren Inhalt sich letztlich als harmlos erwies. Die Fahndung nach den Verantwortlichen blieb bislang ohne Erfolg.

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Ein Schild mit der Aufschrift „Polizei“ ist zu sehen.

Quelle: Ralf Hirschberger/archiv

Ludwigslust/Neubrandenburg. Ein Jahr nach der Serie von Briefen mit dubiosem Pulver an deutsche Justizbehörden sind der oder die Täter noch immer nicht gefasst. Die Staatsanwaltschaft im bayerischen Coburg führt weiterhin ein bundesweites Sammelverfahren, wie Behördensprecher Johannes Tränkle am Donnerstag sagte. Es gehe um insgesamt rund 25 Briefe, die Anfang Januar 2017 bei Justizbehörden eingingen und praktisch das ganze Bundesgebiet betrafen. Allein in Mecklenburg-Vorpommern ging ein halbes Dutzend solcher Briefe ein, darunter beim Amtsgericht Ludwigslust und beim Landgericht Neubrandenburg. Die Pulver erwiesen sich nach Laborprüfungen in allen Fällen als harmlos.

Die Welle vom Januar 2017 gehörte zu den größeren Vorkommnissen dieser Art in den vergangenen Jahren. 2014 wurden nach Angaben des Bundeskriminalamts elf Briefsendungen mit Verdacht auf „Ausbringung gesundheitsgefährlicher Substanzen“ registriert. Im Jahr darauf waren es 14.

dpa/mv

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