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Deutlich mehr Badetote in MV

Waldeck Deutlich mehr Badetote in MV

Eine der Hauptursachen für tödliche Unglücke an den Küsten von MV ist Leichtsinn. Viele schätzen die Strömungsverhältnisse falsch ein. Zu den Opfern gehören Menschen allen Alters.

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Zwei Urlauber starben bei einem Bootsunfall Ende Oktober 2017 im Peenestrom. Ein dritter wird bis heute vermisst.

Quelle: Tilo Wallrodt

Waldeck. Elf Personen sind im Jahr 2017 bei Badeunfällen in Mecklenburg-Vorpommern ums Leben gekommen, vier mehr als 2016. „Als Ursachen sind immer wieder Leichtsinn der Badenden festzustellen sowie die Überschätzung der eigenen Fähigkeiten“, sagte der Sprecher der Wasserschutzpolizei MV, Robert Stahlberg, am Mittwoch in Waldeck bei Rostock. So würden die Kräfte der Wellen- und Strömungsverhältnisse in der Ostsee falsch eingeschätzt.

Die jüngste Opfer war eine 13-jährige Rostockerin. Das Mädchen ist aus einer Gruppe heraus trotz Badeverbot im Juni neben den Molenköpfen ins Wasser gegangen und konnte nicht mehr gerettet werden. Die älteste ertrunkene Person war ein 89-jähriger Mann aus Sachsen in der Ostsee vor Usedom. Allein sechs Badetote gab es in den letzten beiden Juliwochen.

 

Drei Tote bei Sportbootunfall auf der Peene

Darüber hinaus gab es fünf Sportbootunfalltote. Der schwerste Unfall trug sich Ende Oktober im Peenestrom zu, als drei Urlauber trotz Unwetterwarnung mit einem Boot unterwegs waren und kenterten. Zwei von ihnen starben später im Krankenhaus, der dritte Urlauber blieb bislang unentdeckt.

Neun weitere Personen seien dem sogenannten sonstigen maritimen Unfallgeschehen zuzuordnen. Darunter seien auch Menschen, die betrunken in Flüsse oder Teiche stürzten und starben.

Bei Unfällen an den Küsten, Seen oder Flüssen in Mecklenburg-Vorpommern sind damit im vergangenen Jahr insgesamt 25 Menschen gestorben, zwei weniger als im Jahr davor.

dpa/mv

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