Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Aktuelle Beiträge Nach tödlichen Schüssen auf Anwältin: Verhafteter schweigt
Nachrichten Polizei-Report Aktuelle Beiträge Nach tödlichen Schüssen auf Anwältin: Verhafteter schweigt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:16 09.02.2018
Eine Woche nach dem Mord an einer Anwältin in Waren an der Müritz schweigt der Tatverdächtige noch immer zu den Vorwürfen. Quelle: Dietmar Lilienthal
Waren

Eine Woche nach der Tötung einer Anwältin in Waren an der Müritz schweigt der Tatverdächtige noch immer zu den Vorwürfen. „Wir befragen weitere Zeugen und suchen noch die Tatwaffe“, erklärte ein Sprecher der Neubrandenburger Staatsanwaltschaft am Donnerstag. Es seien mehrere Hinweise eingegangen, die aber noch nicht zum Erfolg bei der Suche führten.

Der 79-Jährige soll die Juristin am 1. Februar kurz vor Mittag in ihrem Anwaltsbüro mit mehreren Schüssen getötet haben und zu Fuß geflohen sein. Polizisten nahmen den 79-Jährigen an dem Abend noch bei der Durchsuchung seiner Wohnung fest. 

Das Amtsgericht erließ Haftbefehl wegen Mordverdachts und möglicher Fluchtgefahr. Staatsanwaltschaft und Polizei wollen nun mehr Indizien und Spuren zusammentragen und den Verhafteten damit konfrontieren. Dabei könnten Kriminaltechniker helfen, die Patronenhülsen und Fußspuren im Büro der 67 Jahre alten Anwältin auswerten. Dem Rentner wurde durch ein Gericht inzwischen ein Pflichtverteidiger zugeordnet.

Offenbar jahrelang Streit mit Opfer

Die Ermittler sehen das Motiv für die Bluttat in „langjährigen vermögensrechtlichen Auseinandersetzungen zwischen dem Verhafteten sowie der Anwältin und deren Mann.“. Vor dem Haus, in dem sich die kleine Kanzlei befindet, erinnern einige Trauerlichter und Blumen an die Getötete. Auch am Wohnort der Frau, einem Dorf bei Waren, sind die Bewohnern geschockt. Der Tatort ist noch beschlagnahmt. Der Leichnam sei nach der Obduktion zur Beisetzung freigegeben worden.

dpa

Mehr zum Thema

Kurz nachdem ihm der Führerschein wegen Alkohol am Steuer abgenommen wurde, setzte sich der Rügener erneut ins Auto. Ein Brand im Motorraum führte zum erneuten Polizeieinsatz.

07.03.2018

Wenn eine Substanz als gesundheitsschädlich gilt, gibt es in Deutschland meist nur eine Reaktion: Sie gehört verboten. Im Fall von Cannabis scheint dieser Konsens zu bröckeln - befördert durch eine Stellungnahme des Bundes der Kriminalbeamten.

07.03.2018

In Zinnowitz auf Insel Usedom detonierte am Samstagabend ein „Polen-Böller“ an der Fensterscheibe eines Dönerladens. Einen fremdenfeindlichen Hintergrund schließt die Polizei nicht aus. Dem Mann schmeckte angeblich das Essen nicht.

07.03.2018

In Wolgast (Landkreis Vorpommern-Greifswald) brannte am Mittwochabend eine Mülltonne. Bereits am Wochenende musste die Feuerwehr ausrücken, um Brände zu löschen.

08.02.2018

Lütten Kleiner fordern Hilfe gegen Falschparker und rücksichtslose Radfahrer

08.02.2018

Heidemarie Wegener rettete Mann aus Beke und brachte sich selbst in Gefahr

08.02.2018