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Nach tödlichen Schüssen auf Anwältin: Verhafteter schweigt

Waren Nach tödlichen Schüssen auf Anwältin: Verhafteter schweigt

Der 79-Jährige soll die Juristin am 1. Februar kurz vor Mittag in ihrem Anwaltsbüro in Waren mit mehreren Schüssen getötet haben und zu Fuß geflohen sein. Das Amtsgericht erließ Haftbefehl wegen Mordverdachts und möglicher Fluchtgefahr.

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Eine Woche nach dem Mord an einer Anwältin in Waren an der Müritz schweigt der Tatverdächtige noch immer zu den Vorwürfen.

Quelle: Dietmar Lilienthal

Waren. Eine Woche nach der Tötung einer Anwältin in Waren an der Müritz schweigt der Tatverdächtige noch immer zu den Vorwürfen. „Wir befragen weitere Zeugen und suchen noch die Tatwaffe“, erklärte ein Sprecher der Neubrandenburger Staatsanwaltschaft am Donnerstag. Es seien mehrere Hinweise eingegangen, die aber noch nicht zum Erfolg bei der Suche führten.

 

Der 79-Jährige soll die Juristin am 1. Februar kurz vor Mittag in ihrem Anwaltsbüro mit mehreren Schüssen getötet haben und zu Fuß geflohen sein. Polizisten nahmen den 79-Jährigen an dem Abend noch bei der Durchsuchung seiner Wohnung fest. 

Das Amtsgericht erließ Haftbefehl wegen Mordverdachts und möglicher Fluchtgefahr. Staatsanwaltschaft und Polizei wollen nun mehr Indizien und Spuren zusammentragen und den Verhafteten damit konfrontieren. Dabei könnten Kriminaltechniker helfen, die Patronenhülsen und Fußspuren im Büro der 67 Jahre alten Anwältin auswerten. Dem Rentner wurde durch ein Gericht inzwischen ein Pflichtverteidiger zugeordnet.

Offenbar jahrelang Streit mit Opfer

Die Ermittler sehen das Motiv für die Bluttat in „langjährigen vermögensrechtlichen Auseinandersetzungen zwischen dem Verhafteten sowie der Anwältin und deren Mann.“. Vor dem Haus, in dem sich die kleine Kanzlei befindet, erinnern einige Trauerlichter und Blumen an die Getötete. Auch am Wohnort der Frau, einem Dorf bei Waren, sind die Bewohnern geschockt. Der Tatort ist noch beschlagnahmt. Der Leichnam sei nach der Obduktion zur Beisetzung freigegeben worden.

dpa

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