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Aktuelle Beiträge Einsatz in der Rehaklinik: Kinder stürmten Polizeiauto
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00:05 02.12.2017
Im Einsatzwagen machten es sich die Kinder mit Polizeiobermeister Joscha Hügel bequem. FOTOS (2): GERT NITZSCHE
Heringsdorf

Blaulicht und Martinshorn: Mit mehreren Fahrzeugen machte sich die Polizei Mitte der Woche auf den Weg zum Haus Gothensee der Medigreif Inselklinik Heringsdorf. Bei den dort zur Kur weilenden Kindern und Müttern löste der unverhoffte Besuch ein großes Hallo aus. Nach gründlicher Vorbereitung und Absprache mit der für Öffentlichkeitsmaßnahmen zuständigen Mitarbeiterin der Klinik, Simone Olschewski, richteten die Beamten vier Standorte ein.

In einer nicht alltäglichen Aktion klärten Polizisten über ihre Arbeit auf

Im Außenbereich lud Polizeiobermeister Joscha Hügel zum Besuch eines Einsatzfahrzeugs ein. Anette, Angelique, Matty, Mattheo, Vincent und Emma musste er nicht lange bitten. Schnell machten es sich die Mädchen und Jungen im Auto bequem. „Das ist schon ganz schön cool, einmal am Steuer eines Funkwagens zu sitzen“, meinte die 12-jährige Darina aus Waren. Mit viel Geduld erklärte Joscha Hügel die Besonderheiten des Einsatzfahrzeuges und viele Eltern nutzten die Möglichkeit für ein Foto.

Im Foyer des Hauses klärte Polizeikommissarin Annika Grope vom Heringsdorfer Revier ihre Zuhörer über die Ausrüstung eines Polizisten auf. „Den Helm und die Schutzweste habe ich dabei wohl an die 50 Mal gewechselt – es waren ein paar ganz eifrige Kandidaten darunter“, erklärte sie im Nachhinein schmunzelnd. Der sechsjährige Mattheo Staudt aus Dahlen probierte ein Ausrüstungsstück nach dem anderen und präsentierte sich schließlich als Polizist Theo. Selbst einige Erwachsene staunten beim Probeanzug, welche Kilolast ein kompletter Schutzanzug mit schlag- und stoßsicherer Weste im Einsatz bedeutet.

An der dritten Station vermittelte Präventionsberater Polizeihauptkommissar Thorsten Dietrich aus Anklam das sichere Überqueren einer Fahrbahn. Ein Film machte anschaulich, wie beispielsweise parkende Fahrzeuge die Sicht beeinträchtigen können. Aber auch helle oder reflektierende Kleidung zu tragen, sei in der Dunkelheit wichtig, erläuterte er.

Kinder wie Erwachsene konnten mit einer Rauschbrille einen Parcours ablaufen und so erleben, wie beeinträchtigt betrunkene Menschen sind. Bei einer angenommenen Blutalkoholkonzentration von 1,3 Promille oder unter dem Einfluss von Drogen sei der Parcours einfach nicht zu absolvieren, erklärte ein Polizist. Meggy (10) und Emma (11) konnten es nicht glauben, als sie, die Rauschbrille auf der Nase, ziemlich unsicher umherkurvten, um dann doch im Ziel anzukommen.

In der Bibliothek des Kurhauses war Präventionsberater Dirk Joseph Anlaufpunkt für die kleineren Kinder, die sich beim Ausmalen von Heften probieren konnten. Zudem konnten sie eine zuvor ausgemalte und mit einer Button-Maschine erstellte Plakette erhalten. Elias und Anette, beide drei Jahre alt, sowie Leon und Angelika aus Stuttgart und Köln, beide fünf, waren hellauf begeistert.

Auch Mutter Jana Staudt war angetan: „Das war eine sehr schöne Aktion. Die Polizei einmal so direkt zu erleben, war wirklich super. Toll, mit welcher Geduld die Beamten das gemeistert haben.“ Dr.

Jutta Herold von der Klinik-Geschäftsführung bedankte sich „für die ausgesprochen positive Aktion“. „Hier wurde ein wichtiges Thema kurzweilig und spannend nahegebracht. Nicht nur die Kinder waren begeistert, auch unsere Mitarbeiter hätten gern mal eine Spritztour mit Blaulicht unternommen.“

Gert Nitzsche

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