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Fall von Lutheran: Unfallexperte widerspricht Angeklagtem

Ludwigslust Fall von Lutheran: Unfallexperte widerspricht Angeklagtem

Der Angeklagte soll versucht haben, eine Polizeisperre mit dem geliehenen Pickup zu durchbrechen. Der 29-Jährige hatte zuvor einen Fluchtversuch bestritten.

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Spielzeugautos liegen auf einem Tisch im Amtsgericht.

Quelle: Jens Büttner/archiv

Ludwigslust. Im Prozess um den fehlgeschlagenen Festnahmeversuch eines Mobilen Einsatzkommandos (MEK) der Hamburger Polizei hat ein Unfallexperte die Aussage des Angeklagten in Zweifel gezogen. Der Wagen des Mannes sei „massiv beschleunigt“ worden, bevor er ein ziviles MEK-Fahrzeug rammte, das ihm den Weg versperrte, sagte der Sachverständige am Dienstag im Amtsgericht Ludwigslust. Der 29 Jahre alte Angeklagte hatte am ersten Prozesstag einen bewussten Fluchtversuch bestritten. Ihm wird Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und schwere Körperverletzung vorgeworfen.

Laut Anklage versuchte er, im Februar 2016 mit seinem Pickup aus der Polizeisperre zu fliehen. Dabei habe er einen Polizeibeamten verletzt. Der mutmaßliche Fluchtversuch wurde durch einen gezielten Schuss eines MEK-Beamten beendet, der den Fahrer des Pickups in den Kopf traf. Der Mann verlor dadurch sein rechtes Auge.

Die Beamten sollten den Besitzer des Pickups festnehmen. Er hatte in Hamburg eine Haftstrafe nicht angetreten. Anders als angenommen, saß der Besitzer aber nicht im Wagen, als das MEK das Fahrzeug nach einer längeren Verfolgung in Lutheran (Kreis Ludwigslust-Parchim) stoppte. Er hatte seinen Pickup an den Angeklagten verliehen.

dpa/mv

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