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Aktuelle Beiträge Internetbekanntschaft entpuppt sich als Betrüger
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00:17 12.05.2018
Symbolfoto. Mehr als 9000 Euro überwies die Grimmenerin an ihre Internetbekanntschaft. Quelle: Angelika Warmuth/dpa
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Grimmen

Mehrmals zahlte eine Frau aus Grimmen (Landkreis Vorpommern-Rügen) Geld an einen Mann, den sie im Internet kennengelernt hatte. Jetzt erstattete die 61-Jährige Anzeige bei der Polizei. Mehr als 9000 Euro verlor sie insgesamt an den Mann.

Die Internetbekanntschaft gab gegenüber der Frau an, in der Türkei zu leben. Kontakt hatten die Frau und der Mann über das soziale Netzwerk Facebook und über den Nachrichtendienst Whatsapp. Im Dezember bat der Mann die Grimmenerin erstmals um Geld. Er müsse im Krankenhaus behandelt werden und Behandlungskosten zahlen, gab er vor. Rund 600 Euro überwies sie daraufhin dem Mann. Im Januar dann die nächste Bitte um Geld. Diesmal erzählte er ihr, verhaftet worden zu sein – natürlich zu Unrecht – und nur durch die Zahlung einer Kaution in Höhe von 18 000 Euro, auf freien Fuß zu kommen. Die Grimmenerin erklärte sich bereit, die Hälfte der Summe zu übernehmen und überwies die 9000 Euro.

Mit immer neuen Maschen – letztlich sogar durch einen angeblichen Anwalt – versuchte der Mann, die Frau zu weiteren Zahlungen zu drängen. Sie ging jedoch nicht mehr darauf ein, sondern zur Polizei.

Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang noch einmal eindringlich davor, Bekanntschaften aus dem Internet Geld zu überweisen. Auch wenn die Person in einer noch so hilflosen Lage zu sein scheint.

Ob die Grimmenerin ihr Geld jemals zurückbekommt ist unwahrscheinlich. Jedoch konnte sie die Ermittlungen unterstützen, da sie sämtliche Nachrichten gespeichert hatte.

Krüger Anja

Das Land MV investiert gut zehn Millionen Euro in den Neubau des Greifswalder Polizeihauptreviers. Es entsteht am jetzigen Standort in der Brinkstraße und soll spätestens Ende 2020 fertig sein. Bis dahin arbeiten die Beamten in Schönwalde.

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