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Aktuelle Beiträge Kaiserbäder: Rettungsschwimmer enorm gefordert
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13:28 26.09.2018
Die Erste-Hilfe-Einsätze am Strand in den Kaiserbädern stiegen in diesem Jahr gegenüber 2017 von 401 auf 1013. Quelle: Gert Nitzsche
Heringsdorf

Über 300 Prozent mehr Bootseinsätze gegenüber 2017, Erste-Hilfe-Einsätze stiegen um 153 Prozent – die Rettungsschwimmer in den Kaiserbädern waren im Sommer enorm gefordert. „In Ahlbeck und Bansin hatten wir die meisten Einsätze“, bilanzierte Antzcak, der auch an die fünf Totenbergungen erinnert.

„Das war eine schwierige Saison“, so der DRK-Wachleiter. Die Statistik belegt das: Wurden im vergangenen Jahr 51 Personen am Strand gesucht, waren es in diesem Jahr 144. Erste-Hilfe-Fälle stiegen von 401 auf 1013. Hinter „Sonstige Einsätze“ steht eine 500, im vergangenen Jahr waren es 120.Personell, so Antzcak, waren in der Hauptsaison genug Kräfte – am Tag 34 Rettungsschwimmer – auf den Türmen. „Wir hatten 70 Prozent deutsche Kollegen und 30 Prozent aus Polen. In diesem Jahr unterstützten uns viele Rettungsschwimmer aus Bayern“, betont Antzcak, der in diesem Sommer viele „ignorante Menschen“ kennenlernen durfte, die trotz Badeverbots ins Wasser gegangen sind und sich und die Helfer in Lebensgefahr gebracht haben.

Probleme personeller Art habe es in der Vor- und Nachsaison gegeben. „Da hatten wir fast nur noch polnische Kräfte.“ Der Personalmangel werde in Zukunft größer, prophezeit DRK-Rettungsdienstleiter Paul Leidig. „Bundesweit geht die Schwimmausbildung zurück. Irgendwann wird uns das auf die Füße fallen“, so Leidig, der in den Kaiserbädern das Miteinander der Wasserrettung und des Rettungsdienstes lobte.

Nitzsche Henrik

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