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Kein Ermittlungsverfahren gegen Betreuer von 14-Jähriger

Grevesmühlen/Schwerin Kein Ermittlungsverfahren gegen Betreuer von 14-Jähriger

Der junge Mann war wochenlang mit dem Mädchen aus einer Wohngruppe in Grevesmühlen verschwunden. Laut Staatsanwaltschaft Schwerin gibt es keine Anhaltspunkte für eine Straftat des 24-Jährigen.

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Die 14-jährige Schülerin lebte in Grevesmühlen in einer betreuten Wohngruppe.

Quelle: Michael Prochnow

Grevesmühlen/Schwerin. Der Betreuer eines Mädchens aus Grevesmühlen (Landkreis Nordwestmeklenburg), das mit ihm mehrere Wochen lang verschwunden war, muss nicht mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen. Nach Auswertung eines Vernehmungsvideos der 14-Jährigen hätten sich keine Anhaltspunkte für eine Straftat des Betreuers ergeben, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Schwerin am Montag. Zunächst hatte der Verdacht der Entziehung Minderjähriger im Raum gestanden. Dies greift bei Jugendlichen ab 14 Jahren aber nur, wenn dies mit Gewalt, durch Drohung oder List geschieht. Dies war hier wohl nicht der Fall.

 

Die Schülerin hatte in einer betreuten Wohngruppe in Grevesmühlen gelebt und war Mitte Februar mit dem zehn Jahre älteren Betreuer verschwunden. Vier Wochen später meldete sich das Mädchen aus Spanien und kehrte nach Deutschland zurück. Der Betreuer tauchte eine Woche später wieder auf. Das Mädchen wurde in einem anderen Bundesland untergebracht.

dpa/mv

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