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Krankenstand bei der Polizei erreicht Rekordhoch

Schwerin Krankenstand bei der Polizei erreicht Rekordhoch

Im Jahr 2016 gab es bei den Polizeivollzugsbediensteten in MV 177 858 Krankheitstage. Seit 2010 sind die Fehltage jährlich angestiegen.

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Matthias Manthei.

Quelle: Jens Büttner/archiv

Schwerin. Der Krankenstand bei der Polizei in Mecklenburg-Vorpommern hat einen Rekordstand erreicht. Im Jahr 2016 gab es bei den Polizeivollzugsbediensteten 177 858 Krankheitstage, wie aus der Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bürger für Mecklenburg-Vorpommern (BMV) im Landtag hervorgeht, die am Mittwoch in Schwerin veröffentlicht wurde. Darin sind die Fehltage seit 2010 aufgelistet - sie sind jedes Jahr gestiegen.

Nach Worten des innenpolitischen Sprechers der BMV-Fraktion, Matthias Manthei, fehlte 2016 ein Polizeivollzugsbeamter durchschnittlich 37 Tage krankheitsbedingt. „Das sind nochmal zwei Tage mehr als in den beiden Jahren zuvor“, sagte er. Polizisten der Altersgruppe 51 plus kamen demnach sogar auf durchschnittlich 49 Fehltage. „Das ist bedenklich, weil die meisten Polizeivollzugsbeamten genau dieser Alterskohorte angehören.“ Eine Umkehr des Trends sei nicht absehbar.

Manthei verwies zudem 181 443 Mehrarbeitsstunden in der Landespolizei im Jahr 2016. Damit werde deutlich, dass die Personalausstattung nicht ausreiche. Die geplanten Neueinstellungen reichten nicht aus.

dpa/mv

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