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Aktuelle Beiträge Nach A20-Abbruch: Fahrbahn in Richtung Stettin bleibt frei
Nachrichten Polizei-Report Aktuelle Beiträge Nach A20-Abbruch: Fahrbahn in Richtung Stettin bleibt frei
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14:43 19.10.2017
Gutachter besichtigen am Dienstag die Abbruchstelle der gesperrten A20 bei Tribsees (Landkreis Vorpommern-Rügen). Quelle: Bernd Wüstneck / Dpa
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Tribsees

Ein Bodengutachter hat nach der Besichtigung des abgebrochenen Stücks der Autobahn 20 bei Tribsees (Landkreis Vorpommern-Rügen) entschieden: Die verbliebene Fahrspur in Richtung Stettin ist weiter befahrbar. Eine Vollsperrung ist somit nicht nötig. Die Höchstgeschwindigkeit an der Abbruchstelle ist auf 60 Stundenkilometer herabgesetzt.

Keine Vollsperrung: Der Bodengutachter hält eine Fahrbahn der A20 bei Tribsees (Landkreis Vorpommern-Rügen) weiter für befahrbar – trotz des gewaltigen Absackens der Autobahn im Bereich der Trebeltalbrücke.

Wie das Verkehrsministerium weiter mitteilte, werden Vermesser des Landesamtes zweimal täglich mit Höhenmessungen die Fahrbahnoberfläche kontrollierten. Abhängig von den Ergebnissen werde dann entschieden, ob es nötig ist, den Verkehr weiter zu reduzieren.

Gewaltiger A20-Abbruch am Montag

Das gesperrte Stück der A20 wurde am Dienstag ausführlich besichtigt. Die Fahrbahn war zuletzt auf einer Länge von 100 Metern immer weiter abgebrochen. Am Montag war der komplette Autobahn-Abschnitt dramatisch abgesackt.

Nach Angaben des Gutachters ist das Loch zehn Meter breit, 40 Meter lang und durchschnittlich zweieinhalb Meter tief. Es gebe Anzeichen dafür, dass die Fahrbahn noch weiter absacken könnte.

Möglicherweise zusätzliche Umleitung

Der betroffene Teilabschnitt der Autobahn ist bereits seit dem 25. September in Fahrtrichtung Rostock gesperrt, nachdem die Fahrbahn etwa einen halben Meter abgesackt war. Die Reisenden müssen seitdem zwischen den Anschlussstellen Tribsees und Sanitz auf die Landesstraße 19 ausweichen. Es wird jedoch geprüft, ob eine zusätzliche Umleitung geschaffen werden kann.

Wie es zu dem Totalschaden der Autobahn kommen konnte ist noch unklar. Möglicherweise sind einige der 80 in den moorigen Untergrund gerammten Betonpfeiler abgeknickt.

Christin Tute

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