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Nach Ostern: Das Steintor wird zum Nadelöhr

Rostock Nach Ostern: Das Steintor wird zum Nadelöhr

Die nächste Großbaustelle kommt: Anfang April startet der seit Jahren geplante Umbau der Steintor-Kreuzung. Bis Ende 2019 wird es dann mitten in Rostock eng. Nach den Einschränkungen an der Hamburger Straße die zweite Großbaustelle.

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Die meist befahrene Kreuzung des Landes: Am Rostocker Steintor startet nach Ostern der seit Jahren geplante Umbau.

Quelle: Frank Söllner

Rostock. Autofahrer in Rostocks werden sich in den kommenden Monaten auf Staus und Behinderungen gewöhnen müssen: An der Hamburger Straße sind bereits am Dienstag zwei von insgesamt vier Fahrspuren gesperrt. In Höhe der Kunsthalle muss der Wasserversorger Eurawasser alte Leitungen austauschen. „Das geht nicht ohne Einschränkungen“, so Eurawasser-Sprecherin Gabi Kniffa. Ab April wird es dann auch in der Innenstadt eng: Die Hansestadt startet direkt nach Ostern mit dem seit Jahren geplanten Umbau der Steintor-Kreuzung. Für insgesamt fast sechs Millionen Euro werden neue Leitungen verlegt, neue Fahrspuren gebaut und die Überwege für Fußgänger und Radfahrer neu gestaltet.

 

Wenig Unfälle, aber viel Risiko

„Wir wollen einen besseren Verkehrsfluss auf der Straße und mehr Sicherheit für Fußgänger“, sagt Sigrid Hecht, Chefin der zuständigen Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung (RGS). Obwohl die Kreuzung laut Statistiken der Polizei nicht zu den Unfallschwerpunkten in der Hansestadt zählt – 2015 ereigneten sich laut Zahlen der Polizei gerade mal zwölf der 5000 Verkehrsunfälle in Rostock am Steintor – und obwohl sich auch keine weiteren schweren Unglücke in dem Bereich ereignet haben, sieht die Hansestadt Handlungsbedarf: Bis zu 30 000 Fahrzeugen am Tag und zusätzlich 60 Bussen und Straßenbahnen pro Stunde passieren den Bereich. Allzu oft komme es zu „Beinahe-Zusammenstößen“.

Haltestelle wird verlegt

Nun soll die Haltestelle der Straßenbahn AG (RSAG) an der Richard-Wagner-Straße verlegt werden – hin zur Industrie- und Handelskammer (IHK) auf der anderen Seite der Steintor-Kreuzung. Von der Ernst- Barlach-Straße soll ein behindertengerechter Zuweg in die Östliche Altstadt gebaut werden. Wichtiger aber noch: Von der Bahnhofsstraße sollen Autos künftig auch in Richtung Steintor abbiegen können. Dafür sollen neue Ampeln her. Und: Der Bereich vor der IHK wird ebenfalls mit neuen Überwegen sowie Lichtzeichen für Radler und Fußgänger versehen. Erst Ende 2019 sollen sämtliche Arbeiten an der Kreuzung beendet sein.

Andreas Meyer

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