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Aktuelle Beiträge Nach Raketen-Unfall: Rostocker Marinekommando stoppt Tests
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18:11 01.07.2018
Bei einer Übung der Fregatte „Sachsen“ war eine der senkrecht startenden Raketen aus noch ungeklärter Ursache nach dem Abfeuern abgebrannt, ohne dass sie abhob. Quelle: Youtube-Video von Greyfleet
Rostock

Nach dem schweren Unfall auf der Fregatte „Sachsen“ hat das Rostocker Marinekommando Tests und Übungen mit der Flugabwehrrakete vom Typ „SM2“ gestoppt. „Wir wollen die Untersuchungsergebnisse abwarten“, sagte der Sprecher des Rostocker Marinekommandos Johannes Dumrese am Sonntag der OZ.

Bei einer Übung vor der Küste Norwegens am 21. Juni war eine der amerikanischen, senkrecht startenden Raketen aus noch ungeklärter Ursache nach dem Abfeuern abgebrannt, ohne dass sie abhob. Besatzungsmitglieder sprachen von einer „gleißenden und glühend heißen Feuerwand“. Zwei Marinesoldaten erlitten einen Schock, an Bord des Schiffes gab es beträchtliche Schäden. „Unseren Leuten geht es wieder gut“, sagte Dumrese.

Sprecher: Einsatzbereitschaft nicht beeinträchtigt

Der Marinesprecher betont, dass die Einsatzbereitschaft der Schiffe durch den Test-Stopp mit diesem Waffensystem, das auf den Fregatten „Sachsen“, „Hamburg“ und „Hessen“ stationiert ist, nicht beeinträchtigt sei. „Zur Selbstverteidigung im Einsatz kann das Flugabwehrsystem weiter eingesetzt werden“, so Dumrese.

Die Marine verteidigt das Übungsschießen. „Wir müssen realitätsnah üben, damit wir im Ernstfall einsatzbereit sind“, hatte der Inspekteur der Marine Andreas Krause unmittelbar nach dem Unfall gesagt. Damit seien kalkulierbare Risiken verbunden, so der Vize Vizeadmiral.

Andreas Ebel

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