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06:36 04.12.2017
Stefanie Junge (v. l.), Torsten Lehnert, Jürgen Richter undn Wilfried Kelch stehen vor dem neuen DRK-Gebäude in der Trelleborger Straße. Das Gebäude hat 7,2 Millionen Euro gekostet. Quelle: Ove Arscholl
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Rostock

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) in Rostock will (mittelfristig) Geld sparen, hat dafür aber erst mal 7,2 Million Euro in die Hand genommen: Nach zwei Jahren ist an der Trelleborger Straße die neue Zentrale der Hilfsorganisation in der Hansestadt eröffnet worden. Sie ist nicht nur Anlaufpunkt für 700 ehrenamtliche Helfer und 1100 fest angestellte Mitarbeiter, sondern auch Sitz einer neuen Rettungswache für den Nordwesten.

„Am neuen Standort haben wir fast alle Abteilungen und Angebote unter einem Dach gebündelt“, sagt Jürgen Richter, der Geschäftsführer des Rostocker DRK. Denn in dem modernen, vier Stockwerke hohen Gebäude ganz in der Nähe der Stadtautobahn ist nicht nur die Verwaltung der Helfer, der Kinder- und Jugendhilfe und der Pflege-Angebote untergebracht: Die Ehrenamtskoordinatoren, die Wasserwacht, das Jugendrotkreuz, der Katastrophenschutz des DRK und auch die Ortsgruppe Nordwesten haben hier ihre Büros und Treffpunkte. Auch das neue Erste Hilfe-Ausbildungszentrum unter Leitung von Stefanie Junge und der Fahrdienst haben an der Trelleborger Straße ihren neuen Stützpunkt. Der Fahrdienst beispielsweise organisiert von Lütten Klein aus das „Essen auf Rädern“, Transferfahrten zu Ärzten oder zur Tagespflege. Die neue Cafeteria wird von den Werkstätten für Menschen mit Behinderungen betrieben und steht allen Rostockern offen.

Bereits 2013 hatte das Rote Kreuz das Grundstück gekauft, 2015 begann der Bau: „Die Einrichtungen, die in den Neubau eingezogen sind, waren bisher auf sechs Standorte verteilt. Für diese Gebäude sparen wir uns jetzt die Miete. Deshalb ist der Neubau mittelfristig auch aus wirtschaftlicher Sicht sinnvoll“, sagt DRK-Präsident Wilfried Kelch. Herzstück ist die Rettungswache: Nach zehn Jahren in einer provisorischen Unterkunft an der St. Petersburger Straße haben die Einsatzkräfte nun hoch moderne Räume bekommen. Zwei Rettungs- und ein Krankentransportwagen sind in der Wache stationiert. Allein im erst Halbjahr 2017 hat das 23-köpfige Team 3126 Einsätze absolviert. „Wir verhandeln gerade mit der Hansestadt darüber, auch den Notarztwagen von Warnemünde hier her zu verlegen. Wir können von Lütten Klein aus noch mehr Menschen im Nordwesten schnell erreichen“, sagt Torsten Lehnert, Bereichsleiter Rettungsdienst.

Andreas Meyer

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