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Orkantief sorgt für 120 Einsätze im Landkreis

Ribnitz-Damgarten/Stralsund Orkantief sorgt für 120 Einsätze im Landkreis

Das Orkantief „Felix“ hat die Feuerwehren im Landkreis Vorpommern-Rügen am Wochenende in Atem gehalten.

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Die Freiwillige Feuerwehr Wustrow musste die L 21 zwischen Wustrow und Dierhagen frei räumen.

Quelle: Andreas Levien/Feuerwehr Wustrow

Ribnitz-Damgarten. Das Orkantief „Felix“ hat die Feuerwehren im Landkreis Vorpommern-Rügen am Wochenende in Atem gehalten. Nach Angaben der Rettungsleitstelle des Landkreises mussten die Feuerwehren am Sonnabend und Sonntag insgesamt 120 Mal ausrücken.

Auch die freiwilligen Feuerwehren auf dem Fischland-Darß-Zingst waren am Wochenende im Dauereinsatz. Von Samstagmittag bis Sonntagmittag blockierten immer wieder Bäume oder große Äste die Straßen auf der Halbinsel. „In Prerow, Born und Wieck war es etwas ruhiger als in Dierhagen, Wustrow und Ahrenshoop“, erklärte Amtswehrführer Kay Mittelbach. Mehrere Male mussten die Feuerwehrleute aus Ahrenshoop und Dierhagen die L 21 räumen. „Größere Schäden blieben aber glücklicherweise aus“, sagte Mittelbach gestern Mittag gegenüber der OZ.

Die Ribnitzer Feuerwehr rückte aufgrund von Sturmschäden drei Mal aus. Am Sonnabend versperrte gegen 15 Uhr zwischen Petersdorf und Wilmshagen eine umgestürzte Weide die Fahrbahn. Gegen 21 Uhr musste ein großer Ast auf der B 105 Höhe Ortsausgang Damgarten weggeräumt werden. Am Sonntag beseitigten die freiwilligen Feuerwehren aus Ribnitz und Klockenhagen einen Baum von der L 21 am Ortsausgang Klockenhagen. Die Damgartener Feuerwehrleute rückten am Sonntag gegen 12 Uhr aus, weil eine Weide in Dechowshof die Fahrbahn blockierte.

Die freiwilligen Feuerwehren aus Saatel und Löbnitz mussten am Sonnabend gegen 21 Uhr drei umgefallene Bäume von der Straße räumen — in Redebas versperrte ein Baum die Fahrbahn und auf der L 23 bei Buchenhorst waren es zwei Bäume.

Im Stadtgebiet von Stralsund hat es auf Grund des Orkans rund 20 Einsätze gegeben. Auf der Insel Rügen wurden laut Leitstelle des Landkreises bis gestern Mittag 32 Einsätze verzeichnet. Es blieb aber auch hier bei Sachschäden. Menschen wurden glücklicherweise nicht verletzt.

 



Anika Hoepken/Benjamin Fischer

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