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Polizei warnt vor falschen Polizisten

Rostock/Wismar Polizei warnt vor falschen Polizisten

Betrug mit Telefon und gefälschten Ausweisen: In mehreren Fällen geben sich in Mecklenburg Menschen als Polizeibeamte aus und versuchen, Zugang zu Wohnungen und Online-Bankkonten zu bekommen.

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Blaulichter blinken auf Polizeifahrzeugen.

Quelle: Rolf Vennenbernd/archiv

Rostock/Wismar. Die Polizei in Westmecklenburg warnt erneut vor falschen Polizisten. Anlass sind mehrere Fälle, bei denen sich Betrüger mit gefälschten Ausweisen und telefonisch bei Rentnern in den Regionen Wismar, Schwerin, Bad Doberan und Rostock gemeldet haben, wie eine Sprecherin am Donnerstag in Rostock sagte.

Die falschen Beamten erklärten, dass in der Nähe eingebrochen worden sei und sie jetzt bei den Leuten nach dem Rechten sehen müssten, ob Geld und Wertgegenstände sicher verstaut oder auf Konten seien.

In Schwerin war am Dienstag eine ältere Frau auf solch einen Betrüger mit gefälschtem Dienstausweis hereingefallen. Als der Mann weg war, fehlte der Frau eine größere dreistellige Summe Bargeld.

In Wismar bewahrte der Zufall eine 70-Jährige am Mittwoch davor, einem falschen Polizisten per Telefon auf den Leim zu gehen. Er hatte sich als Beamter ausgegeben und von der Frau verlangt, mit ihr zur Sicherheit Änderungen an ihrem Online-Konto vorzunehmen.

Bei Weigerung drohte der Mann, die Staatsanwaltschaft einzuschalten. Vor Aufregung sei es der Frau aber nicht gelungen, sich ins Internet einzuloggen. Zuvor war ein falscher Polizist bereits in Dorf Mecklenburg und in Wismar bei Rentnern „abgeblitzt“.

dpa/mv

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