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09:06 11.05.2018
Das Haus der Polizei in der Greifswalder Brinkstraße wird abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. Quelle: Peter Binder
Greifswald

Die Abschiedsfete im Greifswalder Polizeihauptrevier in der Brinkstraße ist bereits Geschichte. Am 16. Mai beginnt der Umzug der Beamten nach Schönwalde I, informiert Christian Hoffmann vom Betrieb für Bau und Liegenschaften (BBL)Neues Domizil der Polizei ist das Haus V in der Spiegelsdorfer Wende.

„Es ist etwas weniger Platz als in der Brinkstraße, aber die Sicherheit ist gewährleistet“, betont Hoffmann. Die Polizei bleibt weiter unter ihrer gewohnten Telefonnummer erreichbar. Das Gebäude wird dafür vom Land von der Firma Vario angemietet, die nach der Wende die Gästehäuser und Wohnheime des Kernkraftwerkes Greifswald übernahm.Auch die Außenstelle des Kriminalkommissariats Greifswald zieht mit um.

Für die Polizei ist die Unterbringung in der Spiegelsdorfer Wende keine Dauerlösung. Zunächst wird der Altbau in der Fleischervorstadt abgerissen. Dann wird an gleicher Stelle in der Brinkstraße neu gebaut. „In zwei bis zweieinhalb Jahren wird dieses Haus fertig sein“, schätzt Hoffmann ein. „Aber nur, wenn alles glatt läuft“.

Das wäre dann Mitte bis Ende 2020 und damit zwei Jahre später als Innenminister Lorenz Caffier im April 2015 bei der Ankündigung für den Neubau in Greifswald einschätzte. Möglicherweise war er nicht gut informiert. Das Innenministerium ist nur der Nutzer, Bauherr ist das Finanzministerium, zu dem der BBL gehört.

Der von Lorenz Caffier avisierte Baubeginn 2016 ließ sich nicht halten. Bis ein Landesbau über den BBL beginnt, dauert es in aller Regel wegen des aufwendigen Planungsverfahren mit vielen Beteiligten und europaweiter Ausschreibung um die zweieinhalb Jahre und mehr.

Im Greifswalder Fall war zunächst die zwischenzeitliche Unterbringung der Beamten in Containern auf dem Hof in der Brinkstraße vorgesehen, was aber im Laufe der Planungen verworfen wurde. Michael Teich, Sprecher des Innenministerium, begründete dies Mitte letzten Jahres mit der Hoffnung auf eine Beschleunigung des Vorhabens. Das alte Gebäude könne so schneller abgerissen werden, so Teich.

Rund zehn Millionen Euro soll das neue Polizeihauptrevier in Greifswald kosten. Vorpommern-Greifswald wird laut Caffier nach Fertigstellung zu den Landkreisen mit den modernsten Polizeigebäuden in Mecklenburg-Vorpommern gehören. In dem Greifswalder Neubau können im nächsten Jahrzehnt maximal 139 Frauen und Männer arbeiten. Das Gebäude wird vier Geschosse haben und damit die Brinkstraße architektonisch mit prägen.

Hase Petra

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