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Aktuelle Beiträge Rentnerin um 14 000 Euro betrogen
Nachrichten Polizei-Report Aktuelle Beiträge Rentnerin um 14 000 Euro betrogen
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17:28 22.08.2016
Immer wieder versuchen Trickbetrüger per Telefon Geld von älteren Bürgern zu bekommen. Quelle: dpa
Zingst

Eine 78-jährige Frau aus Zingst ist um knapp 14 000 Euro betrogen worden. Anfang August hatte die Rentnerin den Anruf einer unbekannten Frau erhalten, die sich als Polizeibeamtin aus Barth ausgab. Die vermeintliche Beamtin berichtete, dass die Zingsterin bei einem Gewinnspiel gewonnen und einige offene Beträge nicht bezahlt habe.

Offenbar um ihre Glaubwürdigkeit zu untermauern, kündigte die vermeintliche Polizeibeamtin den Anruf einer Staatsanwältin an. Etwas später meldete sich dann eine Frau bei der 78-Jährigen und stellte sich als Staatsanwältin aus Berlin vor. Die Zingsterin entschied sich auf Druck der Anruferin für eine außergerichtliche Klärung. Zunächst sollte sie einen Betrag von über 3000 Euro auf ein Konto in der Türkei einzahlen. Später erhielt sie mehrere Anrufe mit weiteren Forderungen, denen sie auch nachkam.

Der Betrug flog auf, als die Zingsterin im Polizeirevier Barth anrief und die vermeintliche Beamtin sprechen wollte, mit der sie kurz zuvor telefoniert hatte. Noch während der Anzeigenaufnahme erhielt die 78-Jährige dann zu Hause einen erneuten Anruf wegen der Geldforderungen. Tatsächlich hatte allerdings niemand aus der Barther Dienststelle angerufen.

Die Polizei rät Bürgern dazu, Geldforderungen, die nur telefonisch gestellt werden, nicht nachzukommen. Zudem ermitteln Polizeibeamte zwar in Betrugsfällen, fordern aber nicht zur Begleichung angeblicher finanzieller Außenstände auf, heißt es von Seiten der Polizei.

OZ

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