Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / 0 ° Regen

Navigation:
Sprengstoffbastler: Berufungsprozess startet neu

Neubrandenburg Sprengstoffbastler: Berufungsprozess startet neu

Der Fall des 35-Jährigen hatte über MV hinaus für Aufsehen gesorgt. Er gestand, bis 2016 fast drei Jahre in einer kleinen Wohnung in Neubrandenburg gefährlichen Sprengstoff hergestellt zu haben.

Voriger Artikel
Brunnen-Zerstörung: Verdächtiger gesteht die Tat
Nächster Artikel
Pkw-Fahrer rast in Autobahnabsperrung

Eine Bronzestatue der Justitia steht in Frankfurt am Main.

Quelle: Arne Dedert/archiv

Neubrandenburg. Nach einem Jahr Unterbrechung startet an diesem Freitag der Berufungsprozess gegen den sogenannten Sprengstoffbastler aus Woldegk (Kreis Mecklenburgische Seenplatte) neu. Bisher ist nur ein Verhandlungstag geplant, wie ein Sprecher des Landgerichts Neubrandenburg am Dienstag sagte. Die Verhandlung war Anfang Januar 2017 abgebrochen worden, weil der Angeklagte wegen wirrer Todesfantasien psychiatrisch begutachtet werden musste.

Der Fall des 35-Jährigen hatte über Mecklenburg-Vorpommern hinaus für Aufsehen gesorgt. Er gestand, bis 2016 fast drei Jahre in einer kleinen Wohnung in einem Plattenbau gefährlichen Sprengstoff hergestellt und etwa 50 mal im Freien erprobt und gefilmt zu haben. Das Ganze war durch Zufall aufgeflogen. Ein Amtsgericht verurteilte ihn wegen Verstoßes gegen Sprengstoff- und Waffengesetze zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und zehn Monaten. Mit der Berufung will der Verteidiger eine Bewährungsstrafe für den Mann erreichen.

dpa/mv

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Koserow

Eine junge Familie aus Thüringen buchte auf Ebay ein Ferienhaus in Koserow auf der Insel Usedom – und zahlte 400 Euro an. Doch die Unterkunft gibt es gar nicht.

mehr
Mehr aus Aktuelle Beiträge