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Straßenbahnautomaten-Sprengungen: Sechs Verdächtige

Rostock Straßenbahnautomaten-Sprengungen: Sechs Verdächtige

Die Rostocker Serie gesprengter Automaten ist offenbar aufgeklärt.

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Ein gesprengter Automat in Rostock.

Quelle: Stefan Tretropp

Rostock. Die Rostocker Serie gesprengter Automaten mit einem Schaden von rund 300 000 Euro ist nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft aufgeklärt. Als Tatverdächtige wurden sechs Männer im Alter von 16 bis 21 Jahren ermittelt, wie die Behörden am Dienstag mitteilten. Gegen drei von ihnen seien bereits Haftbefehle erlassen worden. Bei mehreren Durchsuchungen seien Beweismittel, darunter auch Drogen, beschlagnahmt worden.

Die Gruppe aus Rostock soll für insgesamt neun Automatensprengungen von Mitte November 2017 bis Anfang Januar, darunter sieben teure Geräte der Rostocker Straßenbahn AG, verantwortlich sein. Für die Sprengungen, die sich meist im Nordwesten Rostocks ereigneten, wurde den Angaben zufolge Pyrotechnik verwendet.

Die Serie - die Täter agierten meist nachts zwischen 2.00 und 3.00 Uhr - hatte für große Unruhe gesorgt. Die Straßenbahnbetreiber setzten eine Belohnung von 4000 Euro für Hinweise auf die Täter aus und änderten auch ihr Bezahlsystem. Zeugen hatten die Täter beobachtet und der Polizei Hinweise gegeben. Ein Zusammenhang mit anderen Automatenangriffen in der Region wird noch geprüft.

dpa/mv

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