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Tierquälerei: Verdächtige räumen Vorwurf ein

Neubrandenburg Tierquälerei: Verdächtige räumen Vorwurf ein

Der Hund war Anfang Januar nur etwa 50 Meter von einem Tierheim entfernt in Neubrandenburg an einem Pfahl angebunden worden. Das Tier ist qualvoll verhungert und verdurstet.

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Der Tierquälerei-Fall eines Hundes in Neubrandenburg ist aufgeklärt. (Symbolfoto)

Quelle: Carsten Rehder / dpa

Neubrandenburg. Der Tierquälerei-Fall eines Hundes in Neubrandenburg ist aufgeklärt. Wie Oberstaatsanwalt Gerd Zeisler am Donnerstag sagte, haben die Besitzer des Mischlingshundes eingeräumt, den Hund Anfang Januar im Südosten der Stadt ausgesetzt zu haben.

Der Fall hatte für Schlagzeilen gesorgt, weil das Tier nur etwa 50 Meter von einem Tierheim entfernt an einem Pfahl angebunden und ihm mit einem textilen Maulkorb die Schnauze verschlossen worden war. Ein Passant hatte den toten Hund am 7. Januar entdeckt und das Tierheim eingeschaltet.

Die Mitarbeiter holten die Veterinärbehörden des Kreises Mecklenburgische Seenplatte, die feststellte, das der Hund schon länger in schlechtem Zustand gewesen war. Weil er vorher nicht tiergerecht versorgt wurde, sei das Tier verhungert und verdurstet.

Zu den Gründen des Aussetzens machte die Staatsanwaltschaft keine Angaben. Man werde in Kürze entscheiden, ob gegen den 28 Jahre alten Tatverdächtigen und seine 31-jährige Bekannte Anklage vor einem Gericht erhoben oder ein Strafbefehl verhängt werde.

An dem Hund fanden Ermittler eine Steuermarke, die erst nach Prenzlau in Brandenburg und später zu dem Paar nach Neubrandenburg führte. Auf Tierquälerei stehen Geldstrafe oder bis zu drei Jahren Haft.

dpa/mv

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