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Trickserei bei Polizei: Caffier verschiebt Beamte

Schwerin Trickserei bei Polizei: Caffier verschiebt Beamte

Der Schweriner Innenminister plant, dass offiziell in den Streifendienst zu versetzende Polizisten ihre bisherige Arbeit mitnehmen sollen. Die Opposition ist empört und spricht von „Taschenspielertricks“.

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In der Kritik: Innenminister Lorenz Caffier (CDU).

Quelle: Hendrik Schmidt/dpa

Schwerin. In der Schweriner Koalition knirscht es. Grund: die geplante Umstrukturierung der Polizei, bei der 150 Beamte aus der Verwaltung auf die Straße versetzt werden sollen. Innenminister Lorenz Caffier (CDU) plant, Beamte der Kripo und aus der Prävention in die örtlichen Reviere der Schutzpolizei umzusetzen. Damit sei die mit dem Finanzministerium abgestimmte Definition „in die Fläche versetzen“ erfüllt, lässt er mitteilen. Dies gelte auch, wenn Beamte ihre bisherige Arbeit mitnehmen und innerhalb eines Gebäudes nur über den Flur umziehen.

 

Inakzeptabel, heißt es aus der SPD im Landtag. Es sei klar vereinbart worden, dass die Beamten zusätzlich „auf die Straße“ sollen, so Fraktioonschef Thomas Krüger. Die Opposition spricht von „Taschenspielertricks“ (Linke) und „Etikettenschwindel“ (AfD).

SPD und CDU hatten 2016 die Personalstärkung der Polizei zum zentralen Thema bei der inneren Sicherheit erklärt. 150 Beamte sollen neu eingestellt, 150 weitere aus den Amtsstuben freigesetzt werden. Die Gewerkschaft der Polizei kritisiert: Die Beamten in MV arbeiteten bereits an der Belastungsgrenze.

fp

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