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Aktuelle Beiträge Unfall vor Klinik: Polizei zu spät und per Fax informiert
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05:32 01.12.2017
Nach einer Erstbehandlung in der Wolgaster Notaufnahme wurde das Unfallopfer ins Uniklinikum nach Greifswald geflogen. Quelle: Tilo Wallrodt
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Wolgast

Tragischer Unfall Mittwochvormittag auf dem Gelände des Wolgaster Krankenhauses: Beim Versuch, einen auf dem Rasengelände festgefahrenen Lkw mit einem Radlader zu bergen, ist ein Mitarbeiter der Klinik zwischen die Fahrzeuge geraten und dabei schwer verletzt worden.

Der Vorfall ereignete sich gegen 11 Uhr. Warum und wie der 55-jährige Hausmeister zwischen die Autos geriet, war der Polizei am Mittwochabend noch weitgehend ein Rätsel. Sie selbst war erst Stunden nach dem Geschehen über selbiges informiert worden. Und zwar nicht von der Klinikleitung, wie es hieß. Sondern durch das Fax einer Firma aus Rostock-Kavelstorf, der offenbar der festgefahrene Lkw gehört.

Schwierige Ermittlungen: Fahrzeuge waren nicht mehr auf Klinikgelände

„Unsere Ermittlungen erschwert, dass die am Unfall beteiligten Fahrzeuge beim Eintreffen der Polizei nicht mehr auf dem Klinikgelände waren“, erklärte Polizeisprecher Axel Falkenberg. Zu prüfen sei, „ob eine fahrlässige Körperverletzung vorliegt und gegen arbeitsrechtliche Vorschriften verstoßen worden ist“. Zudem müsse die Ursache des Unglücks ermittelt werden.

Erstbehandlung in der Wolgaster Notaufnahme

Nach einer Erstbehandlung in der Wolgaster Notaufnahme wurde das Unfallopfer ins Uniklinikum nach Greifswald geflogen. „Wir sind sehr betroffen und hoffen, dass unser Mitarbeiter schnell wieder gesund wird“, erklärte die Geschäftsführerin des Kreiskrankenhauses, Marie le Claire. Die Polizei kündigte an, die Fahrer des Lkw und des Radladers zu vernehmen. Letzterer sei wie das Unfallopfer Angestellter der Klinik.

Späte Info wird Gegenstand der Ermittlungen

Warum die Polizei erst Stunden später über den Unfall am Krankenhaus in Kenntnis gesetzt wurde und das nicht durch das Krankenhaus, wird nun auch Gegenstand der weiteren Ermittlungen sein. Die Klinikleitung wünscht dem verletzten Mitarbeiter gute Besserung und hofft, dass er bald wieder im Dienst ist.

Hannes Ewert

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