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Nachrichten Polizei-Report Aktuelle Beiträge Verbindungsstudent in Greifswald angegriffen
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11:19 12.06.2018
Die Polizei suchte in der Nacht zu Montag das Wohnprojekt Ikuwo auf, wurde dort von mehreren Personen gehindert, das Haus zu betreten. Quelle: Jens Wolf
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Greifswald

In der Nacht zu Montag wurde ein 25-jähriger Mann, der Mitglied einer Studentenverbindung ist, bedrängt und geschlagen. Zum Tatzeitpunkt war er in Begleitung einer Frau gerade in der Goethestraße unterwegs.

Wie Nicole Buchfink vom Polizeipräsidium Neubrandenburg schildert, wurde der Geschädigte aus einer Gruppe von etwa 40 bis 50 Personen heraus angesprochen, die sich offenbar auf dem Vorplatz des Internationalen Kultur- und Wohnprojekts Ikuwo aufhielten. Die Personen vor dem Ikuwo sollen den Studenten auf sein Verbindungsabzeichen angesprochen haben, das er über dem Oberkörper trug. Aus der Gruppe heraus sollen sich dann drei bisher unbekannte Tatverdächtige dem Geschädigten genähert, ihn bedrängt und beschimpft haben.

Einer dieser drei Männer soll den Verbindungsstudenten geschlagen und ihm das Verbindungsband entrissen haben, wie Buchfink wiedergibt. Ein weiteres Band wurde bei der Auseinandersetzung beschädigt.

Die drei Männer begaben sich anschließend mit dem entwendeten Verbindungsband in die Veranstaltungsräume. Der 25-Jährige informierte die Polizei. Sechs Beamte begaben sich umgehend in die Goethestraße und wollten zum Auffinden des Raubgutes und zur Feststellung der Tatverdächtigen die Räumlichkeiten betreten. „Daraufhin solidarisierten sich mehrere der anwesenden Personen. Etwa 15 von ihnen bildeten vor dem Eingang eine geschlossene Kette und der Zutritt wurde zudem verbal verweigert“, schildert Buchfink. „Auch hinter den Polizeibeamten drängten sich mehrere der Personen zusammen und die Stimmung wurde zunehmend aggressiver“, so Buchfink weiter. Zur Deeskalation der Lage entschlossen sich die Beamten, die Örtlichkeit zu verlassen.

„Die strafrechtliche Relevanz des Verhaltens des Veranstalters und möglicherweise weiterer Personen wird geprüft. In Betracht kommt zum Beispiel der Tatbestand der Strafvereitelung“, sagt Nicole Buchfink. Der Staatsschutz der Kriminalpolizeiinspektion Anklam hat die Ermittlungen übernommen, da nach bisherigem Stand von einer politisch motivierten Tat auszugehen ist.

oz

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