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Verletzte bei Mvgida-Protest und Gegenaktionen

Schwerin/Stralsund Verletzte bei Mvgida-Protest und Gegenaktionen

In Schwerin und Stralsund ist es am Rande der Demonstrationen zu Übergriffen gekommen.

Schwerin. Bei Demonstrationen der islamfeindlichen Pegida-Bewegung und ihrer Gegner sind am Montagabend in Mecklenburg-Vorpommern mindestens drei Menschen verletzt worden. Dabei handele es sich um zwei jeweils 24 Jahre alte Männer des Pegida-Ablegers Mvgida (Mecklenburg-Vorpommern gegen die Islamisierung des Abendlandes) in Schwerin und einen Gegendemonstranten in Stralsund, wie Polizeisprecher am Dienstagmorgen erklärten.

Einer der Angriffe in Schwerin fand unter den Augen der Polizei statt. Ein 41 Jahre alter Tatverdächtiger aus den Reihen der Gegendemonstranten wurde zunächst in Gewahrsam genommen. Der zweite Attackierte - ein Ordner der Mvgida - sei auf dem Weg zum Auto geschlagen, getreten und verletzt worden. Der Täter konnte bislang nicht identifiziert werden.

In Stralsund wurde ein Gegendemonstrant verletzt, als beide Demonstrationen aufeinander trafen. In allen Fällen werde wegen Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ermittelt. In beiden Städten standen den Islamkritikern jeweils deutlich mehr Gegendemonstranten gegenüber.



OZ

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