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Vier Jahre Haft für Agrar-Einbruchserie

Neubrandenburg Vier Jahre Haft für Agrar-Einbruchserie

Ein 42-Jähriger ist vom Landgericht Neubrandenburg als Chef einer Diebesbande verurteilt worden, die entlang der Autobahn 20 in zahlreichen Landwirtschaftsbetrieben Pflanzenschutzmittel, Werkzeug und Fahrzeuge gestohlen hatte.

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Eine Statue der Justitia mit einer Waage in ihrer Hand.

Quelle: D.- W. Ebener/archiv

Neubrandenburg. Das Landgericht Neubrandenburg hat einen Mann wegen einer spektakulären Einbruchserie bei Agrarfirmen zu vier Jahre Freiheitsstrafe verurteilt. Der 42-Jährige sei des schweren Bandendiebstahls schuldig, sagte Richter Henning Kolf am Freitag in Neubrandenburg. Die polnische Bande sei jeweils mit gemieteten Transportern entlang der Autobahn 20 gezielt in Firmen eingebrochen. „Man wusste schon, dass man einiges rausholen wollte“, sagte Kolf mit Blick auf die Transporter.

Von Juli bis Oktober 2016 waren Pflanzenschutzmittel in großen Mengen, Werkzeug und Fahrzeuge gestohlen worden. Dabei sei bei acht Fällen ein Schaden von mehr als 200 000 Euro entstanden. Der Angeklagte gehörte laut Gericht zu den Anführern. Einem Alibi eines Verwandten für den Mann schenkte die Kammer keinen Glauben.

Die Einbruchserie hatte für Unruhe bei den Bauern und in den Dörfern im Landesosten gesorgt. Die fünfköpfige Bande war im Oktober 2016 bei Grischow (Kreis Mecklenburgische Seenplatte) aufgeflogen, unter anderem durch intensive Telefonüberwachung.

dpa/mv

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Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand.

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