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Von Zug erfasster Radfahrer trug Kopfhörer: Polizei warnt

Neubrandenburg Von Zug erfasster Radfahrer trug Kopfhörer: Polizei warnt

An einem unbeschrankten Bahnübergang in Neubrandenburg hat sich ein schwerer Unfall ereignet, als ein Mann den herannahenden Triebwagen offenbar übersah. Die Strecke war für zwei Stunden blockiert; die Fahrgäste blieben unverletzt.

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Ein Polizeifahrzeug steht mit Blaulicht auf der Straße.

Quelle: Patrick Seeger/archiv

Neubrandenburg. Der tödliche Zusammenstoß eines Radfahrers mit einem Regionalzug am Wochenende in Neubrandenburg ist vermutlich auf die Verwendung von Kopfhörern zurückzuführen. Der 18-Jährige habe Kopfhörer getragen und durch die Musik wohl den herannahenden Zug nicht gehört, wie eine Polizeisprecherin am Montag sagte. Der Unfall ereignete sich am Samstag an einem einsamen Fußgängerübergang, der keine Schranken hat, zwischen dem Wohngebiet Reitbahnviertel und einer Gartenanlage. Der Geschädigte fuhr nach den bisherigen Ermittlungen mit dem Rad zwischen den versetzten Sperrgittern hindurch und wurde vom Zug erfasst.

 

Der Regionalzug, der nicht mehr hupen oder bremsen konnte, war kurz vor der Einfahrt in den Bahnhof Neubrandenburg. Im Zug wurde niemand verletzt. Die Triebfahrzeugführerin wurde mit Schock aber ins Klinikum eingeliefert. Die Bahnstrecke war zwei Stunden gesperrt.

Die Polizei warnte in dem Zusammenhang nochmals davor, Kopfhörer im öffentlichen Straßenverkehr zu nutzen. Dies sei zwar nicht gesetzlich verboten. Doch müsse der Nutzer Sorge dafür tragen, dass das Gehör dabei nicht beeinträchtigt ist und andere Fahrzeuge rechtzeitig wahrgenommen werden.

dpa/mv

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