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Aktuelle Beiträge Wasserschutzpolizei erwischt Angler beim Schummeln
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00:12 15.01.2015

Die Wasserschutzpolizei in Stralsund hat drei Angler dabei erwischt, als sie gegen die strengen Regeln, die im Winter im Hafen gelten, verstoßen haben. Sie hatten ihren Fang in einem Pkw versteckt. Vorgeschrieben ist aber, dass der Fisch direkt beim Angler bleiben muss, damit von den zuständigen Behörden kontrolliert werden kann, dass nicht mehr Fische aus dem Hafenbecken geholt werden als erlaubt. Gestattet ist es während der sogenannten Winterlagersaison im Stralsunder Hafen, pro Tag jeweils drei Edelfische (Hecht und Zander) sowie sechs Barsche zu fangen. Sie müssen eine Mindestgröße haben. Darüber hinaus ist jeder Angler verpflichtet, jeden Fisch, den er aus dem Wasser holt, auf seiner Angelkarte zu dokumentieren. Der Grund dafür ist der Schutz der Bestände. Die Beamten der Wasserschutzpolizei waren im konkreten Fall nach Hinweisen heimischer Angler auf die Verstöße aufmerksam geworden. Die drei Männer hatten zwar die zulässige Tagesfangmenge noch nicht überschritten, müssen aber trotzdem wegen des Verstoßes gegen die Regeln mit einem Bußgeld rechnen. Wie hoch das ist, entscheidet das zuständige Landesamt für Fischerei in Rostock. Die Fischereiaufsicht und auch die Wasserschutzpolizei konnten nach eigenen Angaben bei ihren stichprobenartigen Kontrollen aber feststellen, dass sich die meisten Angler an die Bestimmungen halten, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Regeln des Winterlagers gelten seit dem 1. November 2014 und bis zum 31. März 2015.



OZ

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