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Wismar trauert um Tote nach Autobahn-Unfall

Horror-Crash Wismar trauert um Tote nach Autobahn-Unfall

Bei einem schweren Unfall auf der A 1 zwischen Hamburg und Lübeck sterben drei Menschen: Zwei der Opfer waren Mitarbeiter des Theaters in Wismar. Bürgermeister Beyer (SPD) kündigt eine Gedenkfeier an.

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In der Nacht zu Sonntag sind auf der Autobahn 1 drei Menschen tödlich verunglückt. (Archivfoto)

Quelle: Jens Burmester

Wismar. Große Trauer und Betroffenheit hat der Tod der drei Wismarer ausgelöst, die in der Nacht zu Sonntag auf der Autobahn 1 verunglückt sind. Die beiden 40 Jahre alten Männer und ein 28-Jähriger waren privat unterwegs gewesen und auf dem Weg nach Hause. Wie das Wismarer Rathaus am Montag bestätigte, waren zwei der Verunglückten (28 und 40) in der Stadtverwaltung beschäftigt und als technische Mitarbeiter im Theater tätig. Das dritte Opfer sei ein guter Bekannter gewesen, nähere Informationen zu dem Mann gab es nicht.

DCX-Bild

Bei einem schweren Unfall auf der A 1 zwischen Hamburg und Lübeck sterben drei Menschen: Zwei der Opfer waren Mitarbeiter des Theaters in Wismar. Bürgermeister Beyer (SPD) kündigt eine Gedenkfeier an.

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„Wir sind alle sehr betroffen. Die Lücke ist immens – menschlich wie fachlich“, sagte Theaterleiterin Theresa Eberlein. Die Mitarbeiter in der Abteilung seien völlig geschockt. Bürgermeister Thomas Beyer (SPD) stellte den Kollegen frei nach Hause zu gehen, wovon einige auch Gebrauch machten.

Unfallursache noch unklar

Was genau die Ursache für den Unfall war, steht noch immer nicht hundertprozentig fest. Kurz nach Mitternacht war es auf der A1 am Kreuz Bargteheide zwischen Hamburg und Lübeck zu dem tragischen Unfall gekommen. Ein 24-jähriger Hamburger soll mit seinem Auto den Wagen der Wismarer seitlich gerammt haben, so dass sich dieser überschlug. Zwei weitere Fahrzeuge kollidierten mit dem Wrack.

Nach Zeugenaussagen schnitt der mutmaßliche Verursacher die Spur der Wismarer. Die Polizei hatte bei dem Mann Alkoholgeruch festgestellt und die Entnahme einer Blutprobe angeordnet. Die wird laut eines Sprechers der Polizei in Ratzeburg frühestens in drei Tagen ausgewertet sein. Die Staatsanwaltschaft Lübeck hat zudem ein Gutachten zum Unfallhergang beauftragt.

Beyer kündigt Trauerfeier an

Thomas Beyer kündigte an, dass es eine Gedenkfeier für die Männer im Theater geben soll, ein Termin steht noch nicht fest. „Das ist ein sehr, sehr trauriger Tag für die Stadt. Der vermutliche Hergang des Unfalls macht alles besonders bitter“, so der Wismarer Bürgermeister.

OZ

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