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19:58 11.12.2017
Wintereinbruch in Mecklenburg-Vorpommern. Im Bild: eine schneebedeckte Straße in Wolgast (Landkreis Vorpommern-Greifswald) Quelle: Tilo Wallrodt
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Rostock

Der Wintereinbruch am Sonntagabend hat in Mecklenburg-Vorpommern zu zahlreichen Unfällen geführt. Wie die Polizei mitteilte, wurden allein auf den Straßen des Landkreises Ludwigslust-Parchim bis Montagmorgen 16 Vorfälle gezählt. Vier Personen wurden dabei zum Teil schwer verletzt, dazu kommt ein Sachschaden in Höhe von mehr als 100 000 Euro.

Auf den Straßen des Landes zählte die Polizei von Sonntagabend bis Montagmorgen rund 30 Unfälle. Mehrere Menschen wurden verletzt. Der Schaden: über 100 000 Euro.

Bei einem Glätteunfall auf der B 191 zwischen Lutheran und Rom wurde am frühen Montagmorgen ein 43-jähriger Lkw-Fahrer schwer verletzt. Der Mann krachte mit seinem Lkw gegen einen Baum und wurde dabei schwer verletzt. Er kam in ein Krankenhaus. Den Gesamtschaden schätzt die Polizei auf 90 000 Euro.

Auf der B 321 wurden am Sonntagabend zwei Frauen leicht verletzt. Ihr Auto kam zwischen Toddin und Pritzier von der Straße ab und fuhr in den Graben. Am Auto entstand erheblicher Sachschaden.

In Parchim geriet am späten Sonntagabend ein Pkw auf winterglatter Straße außer Kontrolle. Das Auto prallte mit dem Heck gegen einen Baum. Die Beifahrerin erlitt dabei leichte Verletzungen, am Fahrzeug entstand Totalschaden.

Weitere Glätteunfälle ereigneten sich unter anderem auf der A 24, der A 14, der B 5 bei Vellahn und der B 198 bei Plau. Hier entstand jweils Sachschaden, Personen wurden nicht verletzt.

Derzeit gibt es Verkehrsbehinderungen auf der B 191 bei Neustadt-Glewe. Dort waren am frühen Montagmorgen zwei Laster von der Straße abgekommen und in den Graben gerutscht.

Insgesamt war der Westen des Landes stärker von Schnee und Glätte betroffen als der Osten, wo es bis zum Morgen acht glättebedingte Unfälle gab. So prallten auf einer schmalen Landstraße bei Groß Lüdershagen unweit von Stralsund zwei Autos zusammen.

 In der Nacht zu Montag ist ein 28 Jahre alter Mann aus Polen in Dargen auf der Insel Usedom mit dem Fahrzeug von der Straße abgekommen. Wie die Polizei mitteilt, war nicht angepasstes Tempo auf der glatten Fahrbahn die Ursache. Der Fahrer blieb unverletzt. Am Auto entstand ein Sachschaden von 1000 Euro. Wie Polizeisprecher Axel Falkenberg informiert, waren die Straßen im Zuständigkeitsbereich am Morgen jedoch gut geräumt. „Die meisten Autofahrer passten sich den Witterungsbedingungen an“, sagt er.

Südlich von Rostock auf der Autobahn 20 musste die Polizei die Autofahrer nicht vor Glätte, sondern einem freilaufenden Hund auf der A20 warnen.

Angesichts der Winterperiode appellierte die Polizei, dass Autofahrer der Witterung angepasst vorsichtiger fahren sollten. Zudem sollten spätestens jetzt Winterreifen montiert werden.

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