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Feuerwehrstreit: Feuerwehr sagt Gespräch mit Stadt ab

Rostock Feuerwehrstreit: Feuerwehr sagt Gespräch mit Stadt ab

Der zu Montag angesetzte Termin mit der Stadt zur Beilegung des Streits fand wegen interner Beratungen der Feuerwehr nicht statt.

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Rostocker Feuerwehrstreit: Der zu Montag angesetzte Termin mit der Stadt zur Beilegung des Streits wird wegen interner Beratungen der Feuerwehr nicht stattfinden.

Quelle: dpa

Rostock. Die freiwillige Feuerwehr Rostock hat den für Montag angesetzten Termin mit der Stadt zur Beilegung des Streits um die Durchsuchung von zwei Wachen abgesagt. Wie ein Sprecher der Stadt sagte, hätten die Feuerwehrleute dies mit internen Beratungen begründet. Sie sähen auch keinen aktuellen Gesprächsbedarf. Senator Holger Matthäus (Grüne) als amtierender Oberbürgermeister bedauerte in einem Brief die Absage. In der Diskussion um den Umgang mit sensiblen Daten, die möglicherweise illegal weitergereicht wurden, habe es bei den Kameraden teilweise Enttäuschungen und große Verletzungen gegeben. „Bei vielen von ihnen ist der Eindruck entstanden, dass die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren zu Schuldigen gemacht werden sollen. Dies tut uns leid und dies war nicht beabsichtigt“, schrieb Matthäus.

Er betonte, dass keinen Generalverdacht gegen Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren gebe. Die Stadt dürfe es aber nicht hinnehmen, dass Einsatzdaten an Stellen auftauchen, an denen sie nichts zu suchen haben. „Wer den Notruf wählt, muss die Gewissheit haben, dass sein Hilfeersuchen auch mit der notwendigen Diskretion behandelt wird.“

Die ehrenamtlichen Brandbekämpfer übergaben den Stadtvertretern ein Positionspapier, in dem sie an eine Wiederaufnahme ihrer Tätigkeit Bedingungen knüpfen. Forderungen, der die Stadtverwaltung wohl nachkommen will – zumindest in Teilen.

 

dpa

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