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Strafprozess um Pleite von Volkssolidarität-Fonds beginnt

Rostock Strafprozess um Pleite von Volkssolidarität-Fonds beginnt

Ein früherer Manager der Volkssolidarität muss sich Ende Oktober wegen gewerbsmäßigen Betrugs in 144 Fällen und Insolvenzverschleppung vor dem Landgericht Rostock verantworten.

Rostock. Ein früherer Manager der Volkssolidarität muss sich vom 21. Oktober an wegen gewerbsmäßigen Betrugs in 144 Fällen und Insolvenzverschleppung vor dem Landgericht Rostock verantworten. Das teilte das Gericht am Donnerstag mit. Der heute 63-Jährige soll laut Anklage zusammen mit einem zweiten Manager der Verbände Mecklenburg Mitte und Bad Doberan/Rostock-Land Fonds initiiert haben, in die rund 1600 Menschen Teile ihres Vermögens gesteckt haben. In den Fonds, die „Volkssolidarität Sozial Immobilien GmbH und Co KG“ und die „Volkssolidarität Sozial Immobilien GmbH“, sollen zwischen 2001 und 2009 rund 9,5 Millionen Euro versickert sein.

Zunächst waren beide Männer angeklagt, der zweite Mann sei aber wegen Demenz nicht verhandlungsfähig, hatte das Gericht bereits vor einem Jahr entschieden.

dpa

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