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ALBA Berlin trennt sich von Trainer Caki

«Bedauerlicher Schritt» ALBA Berlin trennt sich von Trainer Caki

Dass sich ALBA Berlin von Trainer Ahmet Caki trennt, überrascht angesichts einer enttäuschenden Saison nicht. Der Zeitpunkt ist allerdings ungewöhnlich. Nur zwei Spiele vor den Playoffs befördert der Hauptstadtclub den bisherigen Assistenten vorerst zum Chefcoach.

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Ahmet Caki ist nicht mehr Cheftrainer von ALBA Berlin.

Quelle: Rainer Jensen

Berlin. Kurz vor den Playoffs hat ALBA Berlin die Konsequenzen einer bislang enttäuschenden Saison gezogen und sich zu einem überraschenden Zeitpunkt von Trainer Ahmet Caki getrennt.

Der 41 Jahre alte Türke wurde mit sofortiger Wirkung freigestellt, wie der Basketball-Bundesligist mitteilte. Bis zum Ende der Saison wird der bisherige Assistenztrainer Thomas Päch die Mannschaft übernehmen.

„Das ist ein sehr bedauerlicher Schritt“, sagte ALBA-Geschäftsführer Marco Baldi. Caki war erst vor dieser Saison als Nachfolger von Sasa Obradovic verpflichtet worden. Die Berliner seien kein „Club der leichtfertigen Entscheidungen“, erklärte Baldi. „Wenn sich jedoch der Eindruck durchsetzt, dass der Coach nicht mehr genügend Einfluss auf das Team hat, muss man handeln.“

Die Berliner liegen derzeit nur auf Tabellenplatz sechs und haben den Heimvorteil für die erste Playoff-Runde verpasst. Zum Auftakt der K.o.-Runde droht ein Duell mit Brose Bamberg oder dem FC Bayern. Im Pokal-Halbfinale scheiterte ALBA vor heimischer Kulisse gegen die Münchner. Vor allem defensiv zeigte das Team bis zuletzt keinerlei Fortschritte, am Samstag setzte es eine peinliche 92:100-Niederlage bei den Eisbären Bremerhaven.

„Angesichts der enttäuschenden sportlichen Entwicklung sind wir zu der Überzeugung gekommen, dass wir in der derzeitigen Konstellation nicht in der Lage sind, das Beste aus unseren Möglichkeiten zu machen“, sagte ALBA-Sportdirektor Himar Ojeda. „Wir mussten nun einen harten Schnitt machen, denn wir wollen die verbleibenden Spiele nutzen, um uns eine bestmögliche Platzierung für die Playoffs zu erkämpfen.“ Am Samstag tritt der Hauptstadtclub bei den Fraport Skyliners in Frankfurt an, zwei Tage später steht das letzte reguläre Saisonspiel gegen die MHP Riesen Ludwigsburg an.

Übergangstrainer Päch war seit Sommer 2015 als Assistenzcoach der ersten ALBA-Mannschaft tätig. Zuvor arbeitete er fünf Jahre lang als Co-Trainer von Henrik Rödl bei der TBB Trier.

dpa

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