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Bamberg ringt Bayern nieder - Crailsheim steigt ab

Frankfurt/Main Bamberg ringt Bayern nieder - Crailsheim steigt ab

Die Brose Baskets Bamberg ringen Bayern München nieder und sind nicht mehr vom ersten Platz in der Basketball-Bundesliga zu verdrängen. Bei den Crailsheim Merlins herrscht dagegen pure Enttäuschung.

Frankfurt/Main. Die Brose Baskets Bamberg haben ihre Titelambitionen deutlich unterstrichen, die Crailsheim Merlins müssen dagegen Abschied von der Bundesliga nehmen.

Bamberg rang in einem packenden Spitzenspiel den FC Bayern München nieder und ist vor den Playoffs vom ersten Tabellenplatz in der Basketball-Bundesliga nicht mehr zu verdrängen. Crailsheim hingegen steht als erster Absteiger fest.

Selbst 17 Punkte Vorsprung reichten den Bayern in heimischer Halle nicht, um den Meisterschaftsfavoriten zu besiegen. Bamberg gewann mit 97:90 nach Verlängerung. „Wir haben zu viele Fouls gemacht und Bamberg dadurch an die Linie gebracht. Das darf uns nicht passieren und hat weh getan. Daraus müssen wir lernen“, sagte Bayerns Maximilian Kleber. München muss durch die Niederlage sogar um den zweiten Platz bangen, den jetzt die Skyliners Frankfurt einnehmen.

Freude herrschte hingegen bei den Bambergern. „Wir wollten einfach gewinnen, das war sehr wichtig für den Heimvorteil in den Playoffs“, sagte Top-Scorer Bradley Wanamaker (29 Punkte).

Das Team der Stunde ist aber Frankfurt. Die Hessen blieben auch im neunten Spiel in Serie ungeschlagen und holten sich viel Selbstvertrauen für das Europe-Cup-Halbfinale am Freitag gegen Krasnojarsk. Beim 80:64 bei ALBA Berlin war Jordan Theodore mit 19 Punkten bester Werfer.

Der Kampf um den letzten Playoff-Platz wurde vertagt. Die s.Oliver Baskets aus Würzburg verloren bei medi Bayreuth mit 74:81 und müssen nun noch einmal um den achten Platz zittern. Denn Mitaufsteiger Gießen 46ers gewann 90:81 bei den MHP Riesen Ludwigsburg und rückte bis auf zwei Punkte an Würzburg heran.

Crailsheim verpasste durch das 64:72 bei den Eisbären Bremerhaven seine letzte Chance, sich noch sportlich zu retten. „Wir waren von Anfang an nicht im Spiel. Wahrscheinlich war nicht allen klar, worum es hier geht. Das Spiel war furchtbar. Schade, wir hätten aus der Saison durchaus mehr machen können“, sagte Crailsheims Konrad Wysocki. Bremerhaven hingegen machte einen weiteren Schritt zum Klassenerhalt.

Die BG Göttingen wahrte durch den 96:83-Sieg bei Phoenix Hagen alle Chancen auf den Erstliga-Verbleib wie auch der Mitteldeutsche BC, der 92:84 gegen die Telekom Baskets Bonn gewann. Der MBC als 17. zog nach Punkten mit den davor platzierten Göttingern gleich. Durch den Sieg des MBC und der eigenen 66:68-Niederlage gegen die Basketball Löwen Braunschweig verpassten die Walter Tigers Tübingen den vorzeitigen Klassenerhalt.

Die EWE Baskets Oldenburg zeigten sich nach der Niederlage in Frankfurt gut erholt und siegten gegen ratiopharm Ulm mit 90:75. Damit haben die Oldenburger einen Platz unter den besten vier Teams der Liga sicher und könnten bei optimalem Verlauf sogar noch am Ende auf den zweiten Tabellenplatz klettern. Am 34. Spieltag treffen sie auf den Dritten Bayern München.

dpa

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