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Basketballer auch gegen Cottbus chancenlos

Greifswald Basketballer auch gegen Cottbus chancenlos

Das NoBa-Team verliert mit 42:67 / Greifswald gewinnt nur das dritte Viertel

Greifswald. Bei der Heimpremiere der NoBa-Basketballer blieb die Überraschung aus. In der 2. Regionalliga verloren die Greifswalder gegen den BBC White Devils Cottbus mit 42:67 (19:41). Nach der klaren Niederlage beim USV Potsdam (49:82) war NoBa auch in der heimischen Arndt-Halle gegen Cottbus chancenlos. Das Team nimmt nach zwei Niederlagen den 13. und damit letzten Platz ein.

„Der Sieg für Cottbus geht absolut in Ordnung“, sagte Spielertrainer Cornelius Fischer. „Wir wussten, dass wir als Aufsteiger krasser Außenseiter sind. Die Regionalliga hat eben doch schon ein deutlich höheres Niveau als die Oberliga. Wir wollten uns und den Fans aber beweisen, dass wir in dieser Spielklasse mithalten können. Phasenweise ist uns das auch gelungen, besonders im dritten Viertel hat mich unser Spiel überzeugt. Wenn es uns gelingt, konstante Leistungen über die gesamte Spieldauer zu bringen, hoffe ich, dass wir im Laufe der langen Saison auch das eine oder andere Spiel gewinnen werden.“

Schon zu Beginn der Partie zeigte sich, dass die Greifswalder vor allem in Korbnähe und bei den Rebounds entscheidende Nachteile besaßen. Cottbus ging schnell durch zwei erfolgreiche Aktionen in Korbnähe mit 4:0 in Führung. Die Gastgeber vertändelten dagegen nervös und leichtfertig den Ball in der Offensive. Erst nach drei Minuten gab es die ersten Punkte für die Hausherren – Bothe und Steude glichen zum 4:4 aus. Kurze Zeit spielten beide Teams auf Augenhöhe (8:11). Dann führte Cottbus zum Ende des ersten Viertels mit 18:13.

Spielentscheidend war der frühe 13:2-Lauf der Lausitzer zu Beginn des zweiten Viertels. Cottbus führte jetzt mit 31:15. NoBa hatte zu diesem Zeitpunkt kein Wurfglück und auch die Turnovers (Ballverluste) häuften sich. Den Gastgebern gelang in dieser Phase fast nichts. Cottbus dagegen drehte jetzt richtig auf und führte zur Halbzeit mit 41:19.

Viele der knapp 60 Zuschauer fürchteten ein Debakel. Aber nach der Pause überzeugte Greifswald sowohl in der Defensive als auch in der Offensive. Jetzt war es vor allem Fischer, der sein Team immer wieder nach vorn trieb und auch selbst mit acht Punkten erfolgreich war. Die Boddenstädter spielten nun endlich in der Verteidigung aggressiv, holten die Rebounds und schlossen das dritte Viertel mit 17:12 ab. Trotz des immer noch großen Rückstandes (36:53) keimte Hoffnung auf.

Aber Cottbus kaufte den Greifswaldern gleich wieder den Schneid ab. Wieder war es ein 13:2-Run. Und wieder waren es vor allem die Ballverluste und die katastrophale Trefferquote, die die Einheimischen nicht mehr ins Spiel kommen ließen. „Unsere Distanzwürfe fanden einfach zu selten den Weg in den Korb“, sagte Fischer. „Das ist eines unserer größten Mankos. Jeweils nur sechs magere Punkte in den Vierteln zwei und vier sind eine Katastrophe.“

SV NoBa: Fischer 13 Punkte, Bothe 10, Steude 8, Bartelt 3, E. Holzer 2,

Lübcke 2, Lobsien 2, Witt 2, Schröder, Zahradka.

Thomas Frömming

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Greifswald

Die Regionalliga-Basketballer des SV NoBa Greifswald spielen morgen um 17 Uhr ihre zweite Partie der Saison. Zu Gast in der Greifswalder Arndt-Halle ist der Verein BBC White Devils Cottbus.

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