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Cup-Finale macht Schröder & Co. Lust auf EM

«Feuer unterm Hintern» Cup-Finale macht Schröder & Co. Lust auf EM

Dennis Schröder hat in Berlin große Freude an seinen Kumpels aus dem Nationalteam. Daniel Theis glänzt als bester Spieler, Maodo Lo darf Bambergs Angriff lange anführen. Das Pokal-Finale ist eine Verheißung für die EM - doch es gibt auch mahnende Stimmen.

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Deutsche Spieler prägten das Pokalfinale in Berlin.

Quelle: Rainer Jensen

Berlin. Der Gala-Auftritt von Daniel Theis & Co. macht nicht nur Dennis Schröder große Vorfreude auf die Basketball-EM.

Nach dem fünften Pokal-Triumph von Brose Bamberg gratulierte der Stargast aus der NBA seinen Kumpels aus dem Nationalteam, die möglichst bald wieder gemeinsam mit ihm auf dem Parkett stehen wollen.

„Er und wir alle wissen, dass wir die Chance haben, eine gute EM zu spielen, wenn wir das ganze Team an Bord haben“, sagte der überragende Theis nach dem 74:71 über den FC Bayern München. „Er freut sich drauf und ich freue mich auch drauf, nach vielen Jahren wieder mit ihm zusammenzuspielen.“

Schröder war nach Berlin gekommen, um seine deutschen Kollegen „zu supporten“ - und sah aus der ersten Reihe erfreut, dass die jungen heimischen Profis wichtigen Anteil am bayerischen Showdown hatten. Theis (24) glänzte mit 17 Punkten und zehn Rebounds, Aufbauspieler Maodo Lo (24) durfte lange den Bamberger Angriff orchestrieren, Patrick Heckmann (24) bekam wichtige Spielzeit. Bei den Bayern standen die Flügelspieler Danilo Barthel (25) und Maximilian Kleber (25) in der Startformation.

„Wir haben Potenzial in der Mannschaft“, sagte Bambergs Geschäftsführer Rolf Beyer mit Blick auf das Nationalteam und verwies zudem auf die NBA-Profis Schröder (23) und Paul Zipser (23) sowie Spanien-Legionär Johannes Voigtmann (24). „Jetzt müssen wir schauen, ob wir das Potenzial nutzen können. Die EM kann mit Platz elf ausgehen oder mit dem Halbfinale, da ist alles möglich.“

Bei der Europameisterschaft trifft das Team von Trainer Chris Fleming in der Vorrunde vom 31. August an in Tel Aviv auf die Ukraine, Georgien, Israel, Italien und Litauen. Beim bitteren frühen EM-Aus vor anderthalb Jahren in Berlin mit Dirk Nowitzki fehlte unter anderen Theis, Lo stand das erste Mal auf der großen Bühne.

Inzwischen ist bei dem früheren Collegespieler eine deutliche Entwicklung zu erkennen, vermehrt traut er sich auch den eigenen Abschluss zu. „Maodo muss sich durch harte Zeiten mit seinem Coach quälen, seine Zeit ist nicht immer vergnügungssteuerpflichtig bei uns“, berichtete Bambergs Beyer. „Aber Maodo hat so viel Eier, dass er sich da durchkämpft und das macht Freude.“

Brose-Coach Andrea Trinchieri lächelte in den Katakomben der Berliner Arena milde, als er auf seinen jungen Point Guard angesprochen wurde. „Maodo wird großartig sein, ich weiß nicht wann: Aber er hat die Beine, den Wurf und er ist katzenartig schnell“, sagt der Italiener. „Das findest du nicht oft.“

Auch Theis erhielt vom Erfolgscoach ein Sonderlob („Wenn man Schröder weglässt, ist er einer der beiden besten Spieler Deutschlands“), darf sich aber keinerlei Nachlässigkeiten erlauben. Immer noch fehle dem Flügelspieler die letzte Konsequenz, attestierte Trincheri. „Aber ich bin hier, um ihm Feuer unterm Hintern zu machen. Das ist mein Job.“

dpa

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