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Dirk Nowitzki vor 19. NBA-Saison mit Dallas

«Wir haben viele Waffen» Dirk Nowitzki vor 19. NBA-Saison mit Dallas

Eine NBA-Saison ohne Dirk Nowitzki kann man sich gar nicht mehr vorstellen. Deutschlands Basketball-Superstar geht bereits in seine 19. Spielzeit bei den Dallas Mavericks. Mit dem neuen Team ist der 38-Jährige ganz zufrieden.

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Dirk Nowitzki geht in seine 19. NBA-Saison.

Quelle: Michael Reynolds

Dallas. Dirk Nowitzki ist bereit. Wieder einmal. Zum 19. Mal startet Deutschlands Basketball-Superstar an diesem Mittwoch (Ortszeit) mit den Dallas Mavericks in eine NBA-Saison - mit inzwischen schon 38 Jahren.

„Am Anfang habe ich eine Weile gebraucht, um reinzukommen, war ein bisschen steif. Aber jetzt fühle ich mich gut“, sagte Nowitzki zum Ende der Vorbereitung mit Blick auf das erste Saisonspiel bei den Indiana Pacers.

Am Ende der Runde will Nowitzki mit den Mavs endlich einmal wieder eine bedeutende Rolle gespielt haben. Schließlich ist Dallas seit dem Titel 2011 nicht mehr über die erste Playoff-Runde hinausgekommen, in der vergangenen Saison war erneut gleich zum Auftakt gegen die Oklahoma City Thunder Schluss. „Ich würde schon mal gerne wieder aus der ersten Runde raus“, sagte er in einer Telefonkonferenz. „Das wird mit Sicherheit sehr, sehr schwer im Westen, aber da liegt unser Fokus drauf.“

Dieses Mal soll mehr herausspringen, auch wenn die Vorbereitung sehr holprig verlaufen ist. Von sieben Spielen konnten die Mavs nur zwei gewinnen, zuletzt gab es eine 75:101-Klatsche bei den Denver Nuggets. „Es gibt definitiv noch viele Fragezeichen rund um unser Team“, gestand Coach Rick Carlisle, der seine Mannschaft bereits zuvor heftig kritisiert hatte. „Die erste Halbzeit war abscheulich. Es war wie eine Vorstellung von Donald Trump bei einer Debatte da draußen“, hatte Carlisle nach einer Niederlage gegen Houston gesagt.

Nowitzki macht sich dennoch keine großen Sorgen. „Du musst positiv in eine Saison gehen. Wir sind im Plan. Wir haben viele Waffen und wir haben richtig gute Verteidiger“, sagte der Würzburger, der seinen Vertrag bei den Texanern noch einmal um zwei Jahre verlängert hat.

Der Kapitän setzt seine Hoffnungen besonders in die beiden Neuzugänge Harrison Barnes und Andrew Bogut, die beide vom Vize-Meister Golden State Warriors gekommen sind. „Das waren gute Transfers“, sagte Nowitzki, auch wenn es Club-Boss Mark Cuban erneut nicht gelungen ist, einen absoluten Superstar nach Dallas zu locken.

Doch vor allem Barnes soll das Team der Mavs zusammen mit Nowitzki führen. Nachdem sich Chandler Parsons, einst als neues Gesicht des Clubs verpflichtet, zu den Memphis Grizzlies verabschiedet hat, setzen die Verantwortlichen in Barnes große Erwartungen. Bei den Warriors stand der Forward im Schatten der Superstars wie Stephen Curry oder Klay Thompson, in Dallas soll er deutlich mehr Spielzeit und Verantwortung bekommen.

„Er ist ja erst 24“, sagte Nowitzki im Interview bei sport1.de über den Hoffnungsträger. „Wir wollen ihn als Allround-Waffe einsetzen, und so wie er arbeitet und sich verbessert hat, werden wir eine Menge Spaß mit ihm haben“, prophezeite Deutschlands Ausnahmebasketballer.

Er selbst will seine Einsatzzeit in der neuen Saison weiter reduzieren. Waren es in der vergangenen Saison rund 31 Minuten im Schnitt, sollen es im Optimalfall in seiner 19. Saison nur noch etwa 25 Minuten pro Partie werden. Gerade bei zwei Spielen auf direkt aufeinanderfolgenden Tagen wird Carlisle seinen Superstar zudem sicher auch das eine oder andere Mal schonen.

Doch erst einmal geht es am Mittwoch los und Nowitzki fiebert dem Auftakt entgegen. „Nichts kann dich richtig auf Spiele vorbereiten, kein Workout, kein Lauf. Jetzt geht es darum, Spielminuten zu sammeln, um in den Rhythmus zu kommen“, sagte Nowitzki. „Ich freue mich auf die neue Saison.“

dpa

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